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Astrid Lindgren und "Gewaltfreie Erziehung"

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Published on Aug 13, 2008

"Gewaltfreie Erziehung" ist beispielsweise eine der großen Befreiungen aus Gewaltstrukturen die der (unreflektieren) Sitte und dem Brauchtum entwachsen. Einen wahrlich wahrlich großen, wenn auch bisher in seiner gigantischen Dimensionalität noch gar nicht richtig eingeschätzten Beitrag zur gewaltfreien Erziehung, hat sicherlich Astrid Lindgren mit ihren vielen Kinderbüchern geleistet. Wer von unser Generation ist denn noch ohne "Pippi Langstrumpf" groß geworden? Und all die anderen Geschichten, egal ob jetzt als Buch oder Film: "Wir Kinder von Bullerbü", "Madita", "Ferien auf Saltkrokan", "Michel aus Lönneberga", "Ronja Räubertochter", ... um wenigstens ein paar genannt zu haben. Dieser heilen Phantasiewelt, die da den Kindern im (Gedanken-)Spiel eröffnet wird, liegt etwas unglaublich Befreiendes und zugleich auch tiefgreifende Geborgenheit zu Grunde. Die Botschaft kommt bei den kleinen wie großen Menschen an: "Du bist gewollt!", "Schön, dass du da bist!", "Alles wird gut!", "Habe keine Angst!", "Sei mutig!", "Sei stark!", "Du bist nicht allein!", .. "Glaube an das Gute im Menschen!", ..., "Familie tut einfach nur gut!", ..., "Miteinander etwas unternehmen macht Spaß!", "Wirkliches Zusammensein erzeugt tiefe tiefe Freude!", ...
Auch ein Jesus von Nazareth hätte da wohl seine wahre Freude an diesen Geschichten gefunden. Sein Wort: "Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen. Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte." (Mt 17,3-4), bekommt gerade im Kontext von Astrid Lindgrens phantastischer Kinderwelt, seinen wahren Sitz im Leben - und zwar in der Welt der kleinen wie auch der großen Menschen von heute. Machen wir uns doch nichts vor! Die Geschichten von Jesus, die wir unseren Kindern erzählen, sind das eine. Die Geschichten von Astrid Lindgren sind das andere. Beide gehören jedoch irgendwie zusammen, denn sie erzählen uns von einer wahrlich großen Hoffnung, von der Hoffnung auf "wahren Frieden". Was damit gemeint ist, das vermag uns die Autorin in ihrer berühmten Rede zum Friedenspreis des deutschen Buchhandels (1978) am besten selbst zu sagen:
Weitere Gedanken zu diesem Thema, das ich im Kontext vom Prozess "Gerechter Friede" verstanden haben möchte auf meiner Homepage "www.muvana.de"

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