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"Seehamster und "Seekühe" fressen Plastikabfälle. Günther Bonin fischt Müll und Öl aus dem Wasser

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Published on Jan 11, 2016

Preisgekrönte Vision einer maritimen Müllabfuhr - Manchmal sind es kleine Ideen, die große Karriere machen. So auch die Idee von Günther Bonin, 59, seines Zeichens mittelständischer IT-Unternehmer aus Garching bei München und passionierter Segler auf den Weltmeeren. Ihn nervte, was er auf seinen Segeltörns immer öfter und selbst an entlegensten Plätzen treiben sah: große Mengen Plastikmülls. Geschätzte 150 Millionen Tonnen Plastikmüll treiben heute in den Weltmeeren. Vom ersten Beschluss, dagegen etwas zu unternehmen, bis heute sind knapp fünf Jahre vergangen. Bonin gründete 2011 die Umweltorganisation One Earth – One Ocean e.V., die sich als „maritime Müllabfuhr" die Reinigung der globalen Gewässer vom Plastikmüll auf ihre Fahnen geschrieben hat. Inzwischen hat sich der Fokus geweitet und OEOO arbeitet auch an Verfahren, Öl und Chemikalien aus dem Wasser zu holen.

April 2009: Günther Bonin steht am Ruder der „Samarkand" und hält Wache. Die legendäre Bilderbuch-Segelyacht aus dem Jahr 1958 steuerte schon Ted Kennedy. Bonin soll sie für den Schiffseigner von Vancouver nach San Diego überführen. Für den IT-Unternehmer und leidenschaftlichen Segler eine schöne Gelegenheit für einen Törn. Es ist eine sternenklare Nacht im Pazifik, rund hundert Seemeilen vor der Küste. Plötzlich reißt ihn ein kräftiges Ausatmen wie von einem gigantischen Chor aus seinen Gedanken. Wale! Eine ganze Schule bewegt sich auf das Schiff zu. Die Gischt-Fontänen heben sich hell glitzernd gegen den schwarzen Himmel ab. Mächtige Rücken gleiten sanft durch das Wasser, dicht am Boot vorbei. Es sind Grauwalkälber, gefolgt von ihren Müttern, die in die kalten Futtergebiete im Norden ziehen. „Ein magischer, friedlicher Moment. Einfach fantastisch, diese Giganten so unmittelbar zu erleben", erzählt Günther Bonin. Doch er kann noch etwas erkennen, dessen ganzes Ausmaß sich ihm erst bei Tageslicht offenbart: Der Pazifik ist voller Müll. Der Bug der Samarkand teilt ein Meer aus Plastikplanen, zerfetzten Tüten, Plastikflaschen, Küchenabfällen, vermutlich frisch entsorgt von einem Frachter oder Kreuzfahrtschiff.

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