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SPD Vereinigungsparteitag 1990

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Published on Sep 28, 2010

Auf dem Parteitag am 26. September 1990 vereinigte sich die SPD der DDR mit der westdeutschen SPD.
Noch bevor sich Ost und West zu einer Bundesrepublik Deutschland vereinten, wuchsen die beiden Schwestern der SPD schon am 27. September 1990 wieder zusammen. Ost-SDP, die sich 1989 in der DDR neu gründete, und West-SPD vereinigten sich in Berlin.510 stimmberechtigte Delegierte kamen zu dem Vereinigungsparteitag und beschlossen den Akt ein Tag vor den Feierlichkeiten formell -- einstimmig. Die SPD West brachte fast 900.000 Mitglieder mit, die SPD Ost 30.000.
Der 27. September sei ein "großer Tag für die Sozialdemokratische Partei Deutschlands", unterstrich Willy Brandt damals als Ehrenvorsitzender seiner Partei. Er forderte die Sozialdemokraten in seiner Rede auf, im Wissen um die Unsicherheiten des gesamtdeutschen Weges die Herausforderung anzunehmen. Die SPD werde an der Qualität ihrer Antworten und dem Ernst ihres Bemühens gemessen.
In dem "Manifest: Zur Wiederherstellung der Einheit der sozialdemokratischen Partei Deutschlands" heißt es: "Die SPD ist vom heutigen Tage wieder das, was sie seit ihrer Gründung vor weit über einhundert Jahren hat sein wollen. Die Partei der sozialen Demokratie für das ganze Deutschland."
Die Sozialdemokratische Partei in der DDR (SDP, später SPD) war eine politische Partei, die in der Wendezeit in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) entstand. Sie wurde am 7. Oktober 1989 in Schwante bei Berlin gegründet und vereinigte sich am 26. September 1990 in Berlin mit der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD).
Vom 12. April bis zum 20. August 1990 war die SPD der DDR an der Regierung des Christdemokraten Lothar de Maizière mit sechs Ministern beteiligt, die bekanntesten Namen waren dabei Markus Meckel (Äußeres), Regine Hildebrandt (Soziales) und Walter Romberg (Finanzen). Reinhard Höppner wurde Vizepräsident der Volkskammer.

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