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Takashi Murakami (Teil1)

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Published on Jan 24, 2010

Takashi Murakami ist Japans erfolgreichster zeitgenössischer Künstler und zugleich eine lukrative Investition in der Kunstwelt. Die Preise für seine Werke sind in weniger als zehn Jahren um das 20-fache gestiegen. Zahlreiche Sammler auf der ganzen Welt, vor allem aber in den USA und in Japan, reißen sich um Murakamis Kunstwerke. - Ein Porträt des Künstlers. Takashi Murakami ist Japans erfolgreichster zeitgenössischer Künstler und zugleich eine lukrative Investition in der Kunstwelt. Die Preise für seine Werke sind in weniger als zehn Jahren um das 20-fache gestiegen. Zahlreiche Sammler auf der ganzen Welt, vor allem aber in den USA und in Japan, reißen sich um Murakamis Kunstwerke. Seine Laufbahn begann zunächst auf klassische Art und Weise: In den frühen 1990er Jahren machte er Popkunst und konzeptionelle Arbeiten. Was ihn zum neuen, weltberühmten Topkünstler machte, war Lichtjahre entfernt von frühen Werken. Neue Inspirationsquelle wurde die japanische Subkultur der Mangas, Videospiele und die Konsum-Ästhetik. Hinter dieser knallig bunten Kitschwelt voller futuristischer Figuren und lachenden Blumen verbirgt sich jedoch eine Gesellschaftskritik des modernen Japans: Sie ist Ausdruck einer bedeutungslosen Leere, als Folge des Verlusts einer nationalen Identität und traditioneller Wertvorstellungen. Sie war außerdem das Ergebnis einer neuen Marketingstrategie. Da gibt es ein Murakami-Monopoly, Murakami-Kuscheltiere, Murakami-Postkarten, Murakami-Anstecknadeln, Murakami-Mousepads, Murakami-Schoko-Müsli und einen Garten voller Murakami-Blumen. Das sieht nach grenzenloser Vermarktung aus, dahinter steht jedoch eine Philosophie: Kunst soll jedem zugänglich sein. Im Gegensatz zu Andy Warhol, der als Kritiker des Kapitalismus verstanden wurde, feiert Murakami ihn geradezu. Der Künstler ist zum nationalen und internationalen Markenzeichen des Kapitalismus geworden und geht sogar noch weiter: "Ich hoffe, dass Subkulturen wie Manga, also Animes und Spiele, irgendwann als Kunst anerkannt werden

Teil1

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