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"Mondlicht & Magnolien" - Schauspielbühnen Stuttgart

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Published on Mar 25, 2015

ALTES SCHAUSPIELHAUS

MONDLICHT UND MAGNOLIEN
Schauspiel von Ron Hutchinson

Hollywood 1939. Produzent David O. Selznick hat die Filmrechte für den erfolgreichsten Roman seiner Zeit erworben: Margaret Mitchells Südstaaten-Epos „Vom Winde verweht“. Clark Gable und Vivien Leigh sind für die Hauptrollen gecastet, die Presse hat Blut geleckt, viel Geld wurde investiert: der Film muss ein Erfolg werden. Doch schon nach fünf Tagen stoppt Selznick die Dreharbeiten und feuert sein Leitungsteam. Er braucht ein neues Drehbuch und einen neuen Regisseur, und zwar schnell! Rettung naht in Gestalt von Starregisseur Victor Fleming und von Ben Hecht, Hollywoods bestem Drehbuch-Autor. Doch leider hat dieser erstens Mitchells 600-Seiten-Wälzer gar nicht gelesen und zweitens auch keinerlei Lust, sich mit diesem „Mondlicht und Magnolien-Kitsch“ näher zu befassen.

Selznick greift zu drastischen Mitteln: er schließt sich, Fleming und Hecht für eine Woche in seinem Büro ein. Szene für Szene spielen sie nun dem widerstrebenden Hecht den Roman vor. Nur: der feiste kleine Produzent als kokette Südstaatenschönheit? Fleming, ein Macho par excellence, als naives Sklavenmädchen? Wenn das mal gut geht! Und während die drei bei Bananen und Erdnüssen über ihrem Bürgerkriegs-Epos brüten, zieht im fernen Europa ein sehr realer Krieg herauf …

Es sollte einer der größten Filme aller Zeiten werden: „Vom Winde verweht“ gilt heute als Meilenstein der Filmgeschichte. Kaum jemand weiß jedoch, wie kurios und schwierig sich die Dreharbeiten zu diesem zeitlosen Klassiker gestalteten.

Ron Hutchinsons auf Tatsachen beruhende Komödie deckt die unglaublichen und aberwitzigen Hintergründe auf und bietet einen vergnüglichen Einblick hinter die Kulissen der Filmindustrie. Beste Unterhaltung mit Witz, Tempo und Tiefgang: kurz – ganz großes Kino!

Pressestimmen:
"Am Rande des Wahnsinns...dramatische Szenen spielen sich zwischen Schreibtisch und Schreibmaschine ab mit Begegnung und Abschied, Geburt und Tod, Leidenschaft, Hysterie und Kollaps. Der kleine dicke Selznick schmachtet als verführerische Südstaatenschönheit... ganz großes Kino." (Eßlinger Ztg.)

"Michael Hiller glänzt als David O. Selznick. Um seinen Schreiberling mit der Vom-Winde-verweht-Faszination zu infizieren, schlüpft er feuereifrig in die Rolle der Südstaatenschönheit O´Hara und folglich in den Reifrock, weil ihn ihr Schicksal packt, weil er tatsächlich an die Kraft der Kunst glaubt." (StN)

"Sie schuften, brüllen sich an, versöhnen sich. Schwerarbeit für die Schauspieler, aber dralle Unterhaltung für die Zuschauer. Der junge Regisseur François Camus behält bei diesem inszenierten Chaos die Zügel in der Hand. (...) Während die Bühne vermüllt zwischen zerknülltem Papier und Erdnussorgien, klärt sich die Handlung. Und wie alle natürlich wissen: Der Film wurde ein Riesenerfolg. Kaum zu glauben, wenn diese Entstehungsgeschichte auch nur die Wirklichkeit streift. Aber so könnte es tatsächlich gewesen sein." (Ludwigsb. Kreisztg.)


19. März bis 25. April 2015
im Alten Schauspielhaus

http://www.schauspielbuehnen.de/spiel...

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