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Direkte Hilfe für Flüchtlinge: das Café ohne Grenzen

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Published on Mar 29, 2015

Jetzt spenden auf http://cafeohnegrenzen.betterplace.org

Wo lernen Flüchtlinge neue Leute kennen? Nicht auf Arbeit, da sie keine Arbeitserlaubnis haben. Nicht beim Einkaufen, wenn sie skeptisch beäugt werden. Nicht in der Bahn, wenn sich die Leute weg setzen, sondern beim Café ohne Grenzen.
Einem Ort, an dem aus einer Willkommenskultur eine Austauschkultur wird. Ein Ort, an dem Anwohner_innen und Flüchtlinge Freunde werden. Hier gibt es keinen Unterschied zwischen Helfenden und Flüchtlingen, hier gibt es in erster Linie Menschen, die gerne Zeit miteinander verbringen und sich unterstützen.

Was passiert im Café ohne Grenzen?
Jeden 2. Sonntag organisieren wir das Café im JUP (Jugendzentrum Pankow). Dabei bringen wir seit Februar 2014 Flüchtlinge und Anwohner_innen aus Pankow und Umgebung zusammen, um Vorurteile und Berührungsängste abzubauen. Schon beim ersten Termin kamen über 100 Menschen. In unseren Sporträumen können sich die Kinder richtig austoben, es wird Musik gemacht, getanzt und die Kommunikation funktioniert immer - zur Not mit Händen und Füßen. Beim Café ohne Grenzen lebt das ganze Haus. Die Kosten für Essen, Kinderschminke und andere kleine Ausgaben haben wir durch eine Spendendose und zum Teil aus eigener Tasche finanziert.

Wer sind wir?
Wir sind eine bunt gemischte Gruppe – Jugendliche aus dem JUP, Ehrenamtliche (auch aus dem Willkommensnetzwerk „Pankow hilft!“), Flüchtlinge und Menschen aus der Nachbarschaft. Dank der unterschiedlichen Menschen und vielfältigen Begabungen probieren wir immer Neues aus und das Café ist jedes Mal einzigartig. Alle Beteiligten sind Ehrenamtliche und es fallen keinerlei Verwaltungskosten an (dank dem JUP, dessen Strukturen wir nutzen dürfen).

Wofür brauchen wir das Geld?
Wir fragten die Flüchtlinge, wie wir sie unterstützen können. Die Antwort lautete immer: Wir brauchen eine juristische Beratung. Dank der finanziellen Unterstützung des Kreisverbandes der Grünen in Pankow konnten wir ab Sommer 2014 einen Anwalt engagieren, der sich auf Asylrecht spezialisiert hat und im letzten Jahr vielen der Flüchtlinge bei ihren Anträgen geholfen hat. Diese Förderung ist nun leider ausgeschöpft und kann nicht verlängert werden.

Die Flüchtlinge sind unglaublich dankbar, dass ihnen hier jemand auf Augenhöhe begegnet, immer ein_e Dolmetscher_in dabei ist und sie endlich erfahren, welche Schritte sie als nächstes gehen müssen, um ihr Ankommen auf eine juristisch solide Basis zu stellen.
Deshalb brauchen wir Ihre Unterstützung!
Zur Orientierung haben wir in den Bedarfen aufgeführt, was bei uns die meisten Kosten verursacht. Das quartalsweise (3 Monate) Aufführen der Gelder erlaubt uns eine bessere Planung. Dies hat einen Grund: Wir haben vor, das Café ohne Grenzen auf Dauer durchzuführen.
Dazu benötigen wir Ihre Unterstützung! Wir halten Sie unter ‚Neuigkeiten‘ auf dieser Seite auf dem Laufenden – auch was der derzeitige Stand der Kampagne ist.

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