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Jupp Schmitz - Am Aschermittwoch

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Published on Nov 9, 2007

"Am Aschermittwoch ist alles vorbei" (1953)
Jupp Schmitz (* 15. Februar 1901 in Köln; † 26. März 1991 in Köln) war ein deutscher Unterhaltungskünstler, Schlager- und Krätzchensänger.

Der gebürtige Rheinländer besaß eine klassische Ausbildung als Pianist. Zeitweilig arbeitete er als Pianist in Stummfilm-Kinos, leitete ein eigenes Orchester und trat vor dem 2. Weltkrieg in Hotels auf. Nach dem Krieg, als die Alliierten wieder Veranstaltungen und Umzüge genehmigten, kam er dann 1949 wieder zum Karneval. Gleich sein erstes Karnevalslied „Wer soll das bezahlen", eine Anspielung auf das durch Bomben zerstörte Köln und die gerade begonnene Währungsreform, wurde auf Anhieb einer der meistgesungenen Schlager jener Jahre. Daran konnte auch der Plagiatsvorwurf des Hofbräuhaus-Lied-Komponisten Wilhelm „Wiga" Gabriel nichts ändern, der in Schmitz' Erfolgstitel seinen 1936 entstandenen Marsch „Sie hieß Marie, und treu war sie" wiederzuerkennen glaubte.

In der Folgezeit schrieb und komponierte Jupp Schmitz, unterstützt von seiner Ehefrau Bärbel, die eine Ausbildung als Sängerin hatte, noch viele weitere Schlager und Karnevalslieder wie "Im Winter, da schneit es, im Winter ist es kalt", "Es ist noch Suppe da" und "Am Aschermittwoch ist alles vorbei". Von seinen Landsleuten wurde er ob seines markanten Oberlippenbartes liebevoll Schnäuzer genannt.

Jupp Schmitz hatte seinen letzten Auftritt zwei Monate vor seinem Tod. Er starb am 26. März 1991. Auf seinem Grabstein auf dem Melaten-Friedhof kann man die Inschrift seines 1950 komponierten Liedes Am Aschermittwoch ist alles vorbei lesen. Im Jahr 1994 errichtete die Stadt Köln ihrem Sohn ein Denkmal, welches ihn am Klavier sitzend darstellt.

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