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Merkel deutet Erpressung der Politik durch "einzelne Akteure" aus dem Finanzbereich an

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Published on Aug 25, 2009

Der beeindruckende Ausschnitt ist aus einem längeren Teil ihrer Rede in Berlin vor der Berliner-Runde der CDU vom 17.8.2009.

Gefunden bei http://ronpaul.blog.de

http://ronpaul.blog.de/2009/08/23/mer...

Merkel sagt u.a.: "Ich sehe mit Sorge, daß je stärker einige der Akteure auf den Internationalen Finanzmärkten werden, und je größer die Not der Staaten ist weil sie ja in eine Verschuldung gehen mussten um die Volkswirtschaften zu retten, eine alte Arroganz sich wieder Weg bahnt und sagt: Ihr seid doch von uns abhängig."

Ich kommentiere das mal so. Unsere Politiker waren ja maßgeblich an der Deregulierung unserer Finanzmärkte innerhalb Deutschlands beteiligt. Ich reduziere es mal auf die Stichworte Rot-Grün-Heuschrecken.
Mit den stärker werdenden "Akteuren" können eigentlich nur die 2 verbliebenen Investmentbanken Goldman Sachs und JPMorgan gemeint sein. Vor Ausbruch der Krise gab es 5 Investmentbanken. Darunter auch Lehman Brother, welcher ein großer Rivale für Goldman Sachs darstellte. Lehman war angeschlagen und benötigte eine Überbrückung von lächerlichen 5 bis 10 Milliarden Dollar. Diese waren jedoch nicht von der Regierung oder anderen Banken zu organisieren, und so ließ man Lehman am 15.09.2008 krachen gehen - mit allen Konsequenzen. Lehman hatte auch viele Arrangements in Europa, so das zum großen Teil hier bei uns das Geld verloren ging.
Es war abzusehen, daß Lehman die anderen mit in den Abgrund reißen würde. Komischerweise gab es bei der Bewilligung der 750 Milliarden Dollar für die Banken ein paar Wochen später überhaupt keine Probleme.
Wer traf damals die Entscheidung Lehman nicht zu unterstützen? Maßgeblich beteiligt war der damalige US-Finanzminister Henry Paulson, welcher - und jetzt kommts - von 1999 bis 2006 Vorsitzender von Goldman Sachs war. Er verhalf seiner ehemaligen Firma auch den Status von einer Investmentbank zu einer Geschäftsbank zu ändern, und sicherte ihr so Staatshilfen in Höhe von 29 Milliarden Dollar.
Es scheint in einen Finanzkrieg auszuarten von denen wir kaum etwas mitbekommen und in dem unsere Interessen nur rudimentär verfolgt werden. Und unsere Politiker sind mittendrin und hoffen sich, bei gleichzeitigen Gerangel der Banken um Machtinteressen, Gehör zu verschaffen. Nur zu dumm das unserer Steuergelder schon zu Banken geflossen sind und wir uns immer weiter bei denen verschulden. Diese Rechnung wird nicht aufgehen.

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