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Team SmartTT der SRH Hochschule Heidelberg auf dem Weg nach Warschau zu Microsofts Imagine Cup

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Published on Jul 19, 2010

Wir alle haben noch die Bilder aus Haiti vor Augen. Das Erdbeben stürzte das Land ins Chaos -- Hilfsorganisationen und Militärs brauchten viel zu lange, um die Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen. „Besonders kritisch ist die Versorgung der Menschen im Hinterland. Wenn dann noch die Sicherheitslage eskaliert oder Straßen plötzlich unpassierbar sind, wachsen die logistischen Herausforderungen", erklärt der Projektinitiator Sascha Dech, Informatikstudent der SRH Hochschule Heidelberg.

Gemeinsam mit seinen Kommilitonen Johannes Hoppe und Johannes Hofmeister hat er die Hard- und Softwarelösung „Smart Transport Tracking" (SmartTT) entwickelt. Die soll sicherstellen, dass Menschen auch dann mit Medizin, Nahrung und Wasser versorgt werden, wenn die Ursprungsroute blockiert ist. Dreh- und Angelpunkt der Kommunikation ist ein so genannter Embedded PC -- ein kleiner, sehr robuster Computer im Lastwagen. Dieser sendet GPS-gestützt permanent Standortsignale an die Zentrale der Hilfsorganisation. Bleibt der Laster ohne Erklärung des Fahrers für längere Zeit stehen, weiß die Zentrale, dass es auf der Route zu Problemen gekommen ist. Wird der Laster überfallen und die Fracht geklaut, dann registriert der Computer, dass die mit RFID-Transpondern (Radio Frequency Identification) markierten Hilfsgüter sich entfernen, obwohl der Laster noch nicht am Zielort angekommen ist. Der Computer sendet die Informationen in beiden Fällen per SMS an die Zentrale. „Die Kommunikation übers Internet zu organisieren, würde in Europa funktionieren, nicht aber in der Dritten Welt", erklärt Johannes Hoppe den SMS-Versand. Ideal wäre es nach Meinung der Nachwuchsentwickler, wenn möglichst viele Hilfsorganisationen mit dem gleichen Logistiksystem arbeiten würden. Im Krisenfall könnten die Informationen dann in einer gemeinsamen Zentrale gebündelt werden. „Weil die Fracht mit RFID-Tags markiert ist, wüsste jede Organisation, welche Region bereits ausreichend versorgt ist", sagt Johannes Hofmeister.

Dass die Idee SmartTT Potential hat, hat auch Microsoft erkannt. Im nationalen Finale des Imagine Cup belegte die Software den 1. Platz in der Kategorie „Embedded". Im Juli geht es für die Heidelberger zum internationalen Finale nach Warschau, um Deutschland beim weltweit größten studentischen Technologiewettbewerb zu vertreten. Seit acht Jahren können Schüler und Studierende im Imagine Cup von Microsoft ihren Ideenreichtum unter Beweis stellen. In diesem Jahr stand der Wettbewerb unter dem Motto der UN-Millenniumsziele.

Nähere Informationen gibt's unter
www.smartTT.de oder www.imaginecup.de

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