Loading...

LEOGANG (A) - Pfarrkirche St. Leonhard - Einzelläuten und Plenum

2,038 views

Loading...

Loading...

Loading...

Rating is available when the video has been rented.
This feature is not available right now. Please try again later.
Published on Dec 3, 2011

Disposition: e' - g' - a' - h'

Giesser: Oberascher (1-3); Josef Erhart (4)

Jahr: 1949 (1-3); 1486 (4)

Die gotische Erhart-Glocke gibt dem Geläute eine gewisse "Würze". Vor wenigen Jahren wurden durch die Fa. Schauer & Sachs neue Steuerungen eingebaut. Jetzt können die Glocken auch via Fernbedienung bedient werden. Eine grosse Erleichterung!

Aus dem Jahr 930 findet sich die erste urkundliche Erwähnung von Leogang. Damals nannte man die Ortschaft „Liuganga", was norisch-keltisch war und „Wasserlauf" bedeutete. Im Jahr 1248 wurde Leugange erstmals in einer Urkunde als Ortsname gebraucht. Die Leoganger Kirche wurde im Jahr 1323 erstmals urkundlich erwähnt und im Jahr 1490 wurde in Leogang eine gotische Kirche erbaut. Im 16. Jahrhundert betrieb man in der Gemeinde bereits aktiv Bergbau. Im 18. Jahrhundert mussten durch die Vertreibung der Protestanten 287 Leoganger die Heimat verlassen. Sie wanderten vor allem nach Ostpreußen aus. Das waren rund ein Fünftel der Ortsbevölkerung.

Im Jahr 1745 wurde die Pfarrkirche unter Wiederverwendung des gotischen Turmes neu erbaut. Die Fresken stammen vom Schwazer Maler Christoph Anton Mayer vulgo "Stockinger". Die Orgel stammt von der Fa. Pirchner aus Steinach am Brenner von 2008.

Bemerkenswert ist die Votivkette, die sich um die gesamte Kirche spannt. Dies kommt nur bei Kirchen vor, die das Leonhardspatrozinium haben!

Sehenswürdigkeiten in und um Leogang:

In Leogang gibt es ein Schaubergwerk zu besichtigen. Die Gemeinde Leogang hat eine der ältesten Bergbaustätten des Landes Salzburg. Es gibt Spuren, die auf eine vorgeschichtliche Zeit des Bergbaues zurückdeuten. Im Schaubergwerk Leogang gibt es mittelalterliche Stollen zu sehen und man kann sich über die schwierige und gefahrvolle Arbeit der Bergknappen informieren.

Des weitern gibt es in Leogang ein Bergbaumuseum. In diesem kann man einen Einblick über die jahrhundertlange und reiche Bergbaugeschichte der Gemeinde gewinnen. Es wird eindrucksvoll über das harte Leben und die harte Arbeit der Knappen informiert. Daneben gibt es über 70 Mineralien aus dem Gebiet von Leogang zu sehen.

Eine weitere Sehenswürdigkeit der Gemeinde ist das Birnbachloch. Im Ullachgraben findet man die Werfener Schichten aufgeschlossen. Sie bilden den Sockel der Leoganger Steinberge, und den Abschluss des Ullachtales bildet der Örgenkessel. Beim Birnbachloch handelt es sich um eine Karstquelle in einer großartigen, latschenbewachsenen Umgebung.

Weitere Sehenswürdigkeiten der Gemeinde sind das „Grießener Moor", ein ornithologisch wertvolles Feuchtgebiet von Westeuropa, die Kaierlinde, die anlässlich des 50-jährigen Regierungsjubiläums von Kaiser Franz Josef I. gepflanzt wurde, und die Sankt Anna Kapelle, die zum Gasthof Hüttwirt gehört. Zusätzlich gibt es in Leogang noch das Melcherloch, ein großes Fenster in den Leoganger Steinbergen, durch das man einen prachtvollen Blick auf die Glocknerberge erhält und einen Skupturenradweg. Alle zwei bis drei Kilometer sind bis zu sechs Meter hohe Skulpuren, die Kinder mit Künstlern gemeinsam geschaffen haben, aufgestellt. Der Weg hat eine Länge von rund 75 Kilometer.

Abschliessend möchte ich mich bei Pfarrer GR Johann Rainer für die Genehmigung der Aufnahmen bedanken und bei der Pfarrhaushälterin Hannelore für Kaffee und Kuchen und den netten "Hoangert"! Vergelt's Gott!

  • Category

  • License

    • Standard YouTube License

Loading...

When autoplay is enabled, a suggested video will automatically play next.

Up next


to add this to Watch Later

Add to

Loading playlists...