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Carambolage. Ein Oskar für Schlemmer (Zusammenfassung)

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Published on Jun 23, 2009

Carambolage. ein Oskar für Schlemmer!

wanke.ensemble und figuren theater tübingen
Koproduktion mit FITZ! Zentrum für Figurentheater
Uraufführung: 19. September 2008

Regie und Choreographie: Frank Soehnle, Enno Podehl
Figuren, Objekte, Masken: Sylvia Wanke
Tanz und Spiel: Karin Ould Chih, Robert Atzlinger
Musik: Johannes Frisch, Stefan Mertin (ratnX)
Texte: Helmut Landwehr, Robert Atzlinger
Film: Frank Soehnle
Licht: Karin Ersching
Assistenzen: Mirjam Hesse, Finn Holger Schneider
Produktionsleitung: Helmut Landwehr

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste e. V. Bonn
und vom Kulturamt der Stadt Stuttgart.


Die Inszenierung widmet sich dem Leben und Werk Oskar Schlemmers, der auf der Bauhausbühne die Theaterarbeit erneuerte, indem er Tanz und Bildende Kunst in den Vordergrund stellte.
1918 schon schrieb er, er glaube an die Möglichkeiten von Ballett und Pantomime und daran, »dass von diesem kleineren, aber freieren Gebiet der Bühnenkunst die entscheidenden Neuerungen« kommen.
Ausgehend vom späten Schlemmer, der seine Lebenssituation reflektiert, Visionen erinnert, entwirft, gegen sein Verbotensein und Vergessenwerden ankämpft, zeigen wir in 5 Schritten »im dunkeln bleiben,
erkranken und sterben, messen, tanzen, blödsinnen« eine Annäherung
an seine Ästhetik und folgen mit der Synthese von Tanz, Musik, Figur, Sprache und Filmprojektion seiner Auffassung der Bühnenkunst.

Wie ein Beitrag zu aktuellen Formen der Theaterarbeit wirkt Schlemmers Darstellung zur Entwicklung einer Inszenierung:
»Man sei so unvoreingenommen wie möglich; man nähere sich den Dingen, als wäre eben erst die Welt erschaffen worden; man reflektiere eine Sache nicht zu Tode, sondern lasse sie, zwar behutsam, aber frei, sich entfalten. Man sei einfach, nicht dürftig (Einfachheit ist ein großes Wort!); man sei lieber primitiv als verschnörkelt oder geschwollen; man sei nicht sentimental, aber man habe statt dessen Geist. Man gehe vom Elementaren aus.«

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