Getaucht in weißen Sternenstaub,
mit Anmut und Erhabenheit
Mit morscher Hand die Zeit berührt,
zerfallen für die Ewigkeit
Auferstanden aus Ruinen,
überwunden Zeit und Raum
Tot geglaubt doch nie besiegt,
Du leuchtest durch das Morgengrauen
Wenn Du einst nicht mehr auferstehst
so ist es um die Welt geschehn’
Denn wer soll außer Dir die Sterne
durch die Zeit der Schwärze sehn’
Gebeuget hat man Dich so oft
doch geborsten bist Du nicht
Hinaufgeschnellt in Schwindelshöh
von der man heut in Ehrfurcht spricht
Den Boden von Jahrtausenden
mit Deinem edlen Blut benetzt
War es das wert oder vergebens
nun liegt es doch an uns zuletzt
Drum Brüder, auf, den Blick nach vorn
keiner von uns soll verzagen
Für der Väter heilig Land
wollen wir die Fackel tragen