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Ich bin "Schwarzfahrer" ... Die Gerichtsverhandlung - Amtsgericht Berlin-Tiergarten

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Published on Dec 17, 2014

HartzIV ist zu niedrig. Deshalb muss ich "Schwarzfahren". Amtsgericht Berlin-Tiergarten. Michael Fielsch wird angeklagt, sich Beförderungsleistungen erschlichen zu haben. Der Angeklagte trägt vor, dass er sich in einem Teufelskreis befindet, aus dem er nicht herauskommt. Die HartzIV-Regelleistung für den öffentlichen Nahverkehr ist zu niedrig, so dass er sich monatlich nur 4 Hin- und Rückfahrten mit der BVG bzw. S-Bahn leisten kann. Da er sich freibestimmt in die Gesellschaft einbringen möchte, kritisiert er, dass die GEZ-Gebühr für HartzIV-Empfänger frei ist und somit das Zuhausebleiben unterstützt wird, um das Fernsehprogramm zu verfolgen. Im Gegensatz dazu wird die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel finanziell fast unmöglich gemacht. Ein gesellschaftliches Engagement ist aus seiner Sicht in Berlin für ihn fast unmöglich. Es sei denn, er fährt weiterhin "schwarz".
Das Sozialticket kostet monatlich 36,00 Euro in Berlin. Im Regelsatz sind allerdings nur 19,90 Euro vorgesehen. Das ist viel zu wenig. Er möchte sich in seiner mobilen Freiheit nicht einschränken lassen. Weiterhin macht er auf seine Kreuzaktionen aufmerksam. Mit diesen Aktionen führt er der Öffentlichkeit vor, welche Opfer Hartz IV schon gefordert hat, wie z. B. Selbstmorde.

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