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Vortrag: „Sex and Drugs and Politics“ – Weshalb Comic-Hefte 1955 zensiert werden mussten

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Published on Jun 5, 2016

Vortrag von Tillmann Courth (Köln)

Dass Comics einst als „Schmutz und Schund“ abgestempelt wurden, ist eigentlich ein Kompliment. Impliziert es doch, dass sie als Medium verderblich, gefährlich, auf jeden Fall subversiv zu sein scheinen. Wie wahr! Das Medium „Comic-Heft“ etwa war seit den 30er-Jahren stets ein Ventil für exotische Fantasien und unterdrückte Sehnsüchte. Verleger, Autoren und Zeichner experimentierten darin freizügig und Grenzen sprengend mit Rollenbildern und Genremustern. Sie loteten die Schattenseiten der US-Gesellschaft aus und präsentierten Gewalt, Besitzgier, Drogensucht in drastischer Weise. Und Jahre vor dem militärischen Eingreifen in Vietnam geißelten Comics bereits die Sinnlosigkeit eines jeden Krieges.

Moderation: Dr. Clemens Heydenreich

präsentiert von der Gesellschaft für Comicforschung (ComFor e.V.)

Vortrag vom 29.05.2016 auf dem Comic-Salon Erlangen

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