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Behaviour of T2- snap-tentacles in moderate and rapid catapult-flypaper traps

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Published on Aug 16, 2016

Demo-Trailer on catapulting tentacles in Drosera section Bryastrum, Coelophylla and Thelocalyx.

Moderate catapult-flypaper traps like D. sessilifolia, D. burmannii or the larger pygmy Drosera possess T2-snap-tentacles that function repeatedly. In contrast to the one-shot T3-snap-tentacles of D. glanduligera they show a much longer reaction time and the bending stops at approximately 90-120° if no prey has been captured and actuats further receptor potentials. This behaviour can be compared with the "narrowing" movement of Dionaea flaps.

This trailer shows reaction times (waiting may be boring for some people) and the different bending behavour of T2-snap-tentacles, which act in fractions of a second in some pygmy Drosera.

DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:

Demo-Trailer über katapultierende Tentakel in den Drosera Sektionen Bryastrum, Coelophylla und Thelocalyx.

Moderate Katapult-Leimfallen (KLF) sind zwar langsamer als die schnellen Katapulte von D. glanduligera und einigen Zwergdrosera, erfüllen jedoch den gleichen Zweck: Krabbelnde Beute wie Ameisen werden von der Peripherie des Blattes schnell angehoben und an die Leimtentakel geheftet. Drosera sesilifolia, D. burmannii oder auch die Zwergdrosera besitzen T2 (siehe unten) Schnelltentakel die mehrfach funktionieren. Im Gegensatz zu den nur einmal einklappenden T3-Tentakeln von D. glanduligera zeigen sie eine deutlich längere Reaktionszeit und die Biegung stoppt bei ungefähr 90 -120° wenn keine Beute gefangen wurde, die weitere Rezeptorpotenziale auslöst. Dieses Verhalten ist vergleichbar mit dem "Narrowing" genannten langsamen Schließbewegungen von Dionaea Klappen.

Dieser Trailer zeigt die Reaktionszeiten (auch wenn das Warten Einigen langweilig erscheinen mag, ist es funkionsmorphologisch von Interesse) sowie das unterschiedliche Biegungsverhalten von T2 Schnelltentakeln anhand der moderaten KLF D. sessilifolia und der schnellen KLF von D. pygmaea, die in Sekundenbruchteilen agieren. Zum Vergleich am Ende neue Aufnahmen von D. glanduligera.

Anmerkung: Die vewendete Bezeichnung (T2 & T3) für die Tentakel definierten wir im Rahmen unsere Arbeit. Das wurde in einem gemeinsamen Artikel der Hartmeyers mit der Plant Biomechanics Group der Universität Freiburg in "Plant Signaling and Behavior" 2013 publiziert (Poppinga et al. 2013: http://www.tandfonline.com/doi/full/1...). Bei Beobachtungen der unterschiedlichen Fallenfunktionen der Sonnentau ist es praktisch, die morphologisch, als auch in ihren Bewegungen und Reaktionen unterschiedlichen Tentakeltypen klar zu definieren:

T0 = Nach allen Richtungen bewegliche Leimtentakel die senkrecht auf der Blattoberfläche stehen.

T1 = Langgestreckte Marginaltentakel (nur Auf- und Abbewegung möglich) mit Leim produzierenden symmetrischen Köpfen.

T2 = Langgestreckte Marginaltentakel mit bilateral symmetrischen Köpfen ohne Leimproduktion. Mehrfach funktionierend.

T3 = Langgestreckte Marginaltentakel mit angehobenem Kopf (raised head) ohne Leimproduktion. Lediglich Einmalfunktion. Kommen nur bei D. glanduligera vor.

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