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Interview mit Kim - mit dem Fahrrad zur Klimakonferenz

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Published on Nov 1, 2009

Kim ist Australier und seit gut eineinhalb Jahren unterwegs. Er radelt von Brisbane, Australien, zur UN-Klimakonferenz COP15 in Kophenhagen, Dänemark. Er wird insgesamt 16 Monate geradelt sein, wenn er dort ist! Das Ganze wird auch von einer Kampagne begleitet, die Du unter http://rideplanetearth.org finden kannst.

Wir haben ihn bei seinem Zwischenstopp in Wien getroffen. Und dabei kam dieses kurze Video heraus.

Werde auch Du aktiv! http://my.climate-chanCe.org

Die Übersetzung:

Mein Name ist Kim Nguyen , ich komme aus Australien und ich bin seit August 2008 mit dem Fahrrad von Brisbane nach Kopenhagen unterwegs.

Die Länder, die mir am meisten in Erinnerung geblieben sind, sind Ost-Timor und Indonesien, weil dort die Einflüsse des Klimawandels besonders offensichtlich sind. In China sind die Einflüsse ebenfalls sehr offensichtlich, gleichzeitig ist es aber ein wunderschönes Land. Dort findet gerade eine immense Umweltzerstörung statt aber gleichzeitig auch ein enormer Fortschritt im Bereich der Solarenergie und anderer erneuerbaren Energien. Es ist momentan also ein sehr interessantes Land. Das dritte Land ist Georgien, ein sehr schönes Land aber die Emotionen und der Schmerz durch den Krieg mit Russland sind noch sehr frisch.

Es kam aus einer Leidenschaft zum Reisen und zu unserem Planeten. Also wollte ich nach Kopenhagen. Da ich aus Australien komme, wollte ich dies auf eine möglichst umweltfreundliche Art machen, was offensichtlich das Fahrradfahren ist. Also entschied ich mich genau das zu tun, und wenn ich mit dem Fahrrad fahre habe ich die Möglichkeit viele der Menschen in den Ländern zu treffen, die vom Klimawandel betroffen sind. Die meisten Menschen wissen nicht wie sie vom Klimawandel betroffen sind, so wie Menschen aus China, Ost-Timor, Indonesien, Thailand, Mongolei. Ich wusste es genau so wenig. Also ist dieses Projekt ein Weg für mich nach Kopenhagen zu fahren und zu zeigen, dass es möglich ist weite Strecken zurückzulegen jedoch auch auf eine sehr klimafreundliche Art. Gleichzeitig bekomme ich Messages von all diesen Leute, um sie mit nach Kopenhagen zu nehmen und sie dort mit der ganzen Welt zu teilen um zu zeigen, dass sie bereits jetzt vom Klimawandel betroffen sind und dass wir jetzt etwas dagegen unternehmen müssen.

Es gibt drei spezifische Ziele für diese Projekt. Eins davon ist wie gesagt, das Bewusstsein über die jetzigen Einflüsse des Klimawandels auf die gefährdetsten Gemeinschaften in der Welt zu erhöhen. Das zweite ist, Menschen zu inspirieren und zum Handeln anzuregen. So wie an Orten wie Österreich, Australien, Westeuropa, in den USA... Menschen, die die Möglichkeit haben ihr Verhalten zu ändern, sollen sehen, dass es auch möglich ist. Also weniger Auto zu fahren, aber mehr Fahrrad zu fahren und die klimafreundlichere Wahl zu treffen. Das dritte Ziel ist speziell für Kopenhagen, um dafür so viele Menschen wir möglich dazu zu bringen, an Aktionen teilzunehmen wie zum Beispiel das, was ich mache, um somit eine starke Message an all die Regierungen zu senden, die in Kopenhagen aufeinander treffen .. und sie müssen etwas machen, und zwar jetzt.

Für den 6. Dezember habe ich während der ganzen Reise ein Event organisiert. Eine Serie von gleichzeitigen Fahrrad-Fahrten auf der ganzen Welt, welche für die Leute eine Möglichkeit sind zu zeigen, dass sie willig und fähig sind etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen und gleichzeitig eine Message an IHRE Regierung zu senden die sich in Kopenhagen treffen, dass SIE auch handeln muss. Während dieser Aktion werden Menschen Videomessages aufnehmen, die man dann auf YouTube hochladen kann und die dann in Kopenhagen gezeigt werden. Das ist nur eine Aktion, es gibt viel mehr Wege sich einzubringen aber das wäre eine wo man sich einbringen kann. Die Leute sollten sich im Internet auf die Suche machen, überall wo ich war, gab es lokale Gruppen, die Aktionen gemacht haben, so wie die "350" Aktion kürzlich. Die Leute können sich noch immer einbringen, bzw. sollten sich einbringen.

Ich denke, das wichtige an das Leute denken sollten ist, wenn sie eine Wahl über ihr Verhalten treffen, müssen sie verstehen, dass das was sie tun einen Einfluss auf ihre Umwelt hat und dass es nicht länger möglich sein wird alles zu tun was wir wollen. Dafür sind wir zu viele auf diesem Planeten und dieser kann damit nicht umgehen. Das allereinfachste was die Menschen tun können und tun sollten ist, dass sie sich einfach überlegen: Wenn ich rausgehe, dann muss ich die Wahl treffen, die am wenigsten Einfluss auf die Umwelt nimmt und zwar damit ich selber weiter existieren kann und damit auch zukünftige Generationen weiter existieren können.

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