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Mein Wunschtraum.mp4

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Uploaded on Jun 16, 2011

Roland Baader, Kreide für den Wolf. Vorwort + netterEddy

Hallo, ich bin der nette Eddy. Damit wir uns schneller und besser kennenlernen. will ich dem Zuschauer meinen Wunschtraum vorstellen. Ich träume von einem vollbesetzten Bundestag, (wohl nur bei einer Diäten-Erhöhung möglich). Plötzlich erhebe ich mich als einer der Abgeordneten, alle4n anderen als aufrechtes Mannsbild bekannt, und trete ans Mikrofon. Lange schaue ich schweigend ins Hohe Haus, bis gespannte Stille eingetreten ist. Dann sage ich: "0 Meine Damen und Herren: Ich bin ein glühender Anhänger des demokratischen Rechtsstaats; ich bekenne mich zur freiheitlichen individualistischen und christlichen Kultur, Tradition und Zivilisation des Abendlandes und der freien westlichen Welt. Und genau aus diesem ernsten Grund sage ich allen hier versammelten Volksvertretern, allen Parteien, Politikern und RegierungsmitgliedernIch brauche Eure Subventionen und Transferzahlungen nicht; ich will nicht Euer Kinder-, Mutterschafts- und Sterbegeld, nicht Eure #tausend Almosen und milden Gaben, die Ihr 6mir vorher aus der Tasche gezogen habt - und mir und meinen Kindern noch in fünfzig Jahren aus der Tasche ziehen werdet. Ich brauche keine subventionierte Butter, kein Quoten-Rindfleisch und keine preisgarantierte Milch, keine EG-genormten Planwirtschafts-Erbsen und keine ministergelisteten Medikamente; ich brauche keinen Schwerbeschädigten-Ausweiß für meine Plattfüße und keine Almosen-Freibetrag für meine pflegebedürftige Großmutter; auch keine Kilometerpauschale und keinen Kantinen-Essensbon über einen Euro-dreißig. All Eure Wahlfang-Cents und Scheine könnt Ihr Euch an den Hut stecken. Aber: Laßt mich dafür auch in Frieden.
ch bin nicht Euer Buchhalter, Statistiker und Belegsammler", der die Hälfte seiner Lebenszeit damit zubringt, Euere Schnüffel- Bürokratie zu befriedigen, der von einem Paragraphen-Knäul zum anderen taumelt und sich wie eine gehetzte Ratte durch alle Kanalwindungen Euerer kranken Steuergehirne windet. Schickt Euer Millionenheer von Faulärschen und parasitären Umverteilern nach Hause, Eure Vor- und Nachdenker moderner Wegelagerei und Strauchdiebeskunst, Euere Bataillone von Steuerfilz-Produzenten, Labyrinth-Pfadfindern und Paragraphen-Desperados, Euere Funktionärs-Brigaden von Verordnungs-Guerilleros und Stempelfuchsern, all die nutzlosen Formularzähler und Arbeitsverhinderungs-Fürsten. Laßt mich einen festen, eindeutigen und ein-für-alle-mal fixierten Steuersatz zahlen, und bezahlt damit eine angemessene Verteidigungs-Armee und ein verläßliches Rechtswesen, aber haltet Euch ansonsten heraus aus meinem Leben. Dies ist mein Leben; ich habe nur eines, und dieses eine soll mir gehören.Ich bin niemandes SklaveJ, niemandes Kriecher und niemandes Liebesdiener. Ich bin ein freier Mann, der sich in die Gemeinschaft einfügt und die Rechte anderer genauso respektiert wie er seinen eigenen Pflichten nachkommt, der aber keine selbsternannten Ammen und scheinheilige Gute Onkels, keine ausbeuterischen Wohltäter und von mir bezahlte Paradiesverkünder braucht. Was ich brauch, das sind: Freunde, Familie und rechtschaffene Christenmenschen, in guten und in schlechten Zeiten; und ich bin Freund, Familienglied und Christ, auch dann, wenn es anderen schlecht geht; dazu brauche ich keine Funktionäre und Schmarotzer, keine bezahlten Schergen und staatsversorgte Wohltäter. Dazu brauch ich nur die mir Nahestehenden und den Herrgott.012Hier stehe ich. Gott helfe mir! Ich kann nicht anders!

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