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McPlanet: Mit öko-fairem Konsum die Welt verändern?

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Published on Apr 24, 2012

Die Lebensstildebatte begleitet von Anfang an die Umweltdebatte und den Diskurs über die Begrenztheit der natürlichen Ressourcen ebenso wie die Nord-Süd-Debatte. In gewisser Weise verbindet sie schon lange die Ökologie- mit der globalen Gerechtigkeitsfrage. Ebenso lange wird darüber gestritten, ob der individuelle Lebensstil eher eine untergeordnete Rolle spielt und gar als Ablenkung vom Politischen in die private Sackgasse führt oder ob er zu einer gesellschaftlich-kulturellen, durchaus marktvermittelten Veränderungsbewegung beitragen kann.

In den Industrieländern entstand in den letzten Jahrzehnten ein kleiner, wenngleich wachsender postmaterialistisch orientierter Bevölkerungsanteil, der den Marktanteil von Öko- oder Fair Trade Produkten erhöht und mit kritischem Konsum an die Verantwortung der Unternehmen appelliert ihre Produktionsstrukturen zu ändern. Marktstudien beschreiben gar einen Megatrend für Europa, bei dem die Konsumentengruppe der LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability) mittlerweile von 20-30 % der Bevölkerung getragen wird und somit in weite gesellschaftliche Bereiche hinein wirkt und damit auch die Kraft entfaltet das Marktgeschehen zu beeinflussen.

Auf der anderen Seite werfen „Greenwashing-Skandale" die Frage auf, ob bewusster Konsum wie er von den LOHAS und Lifestyle-Ökos propagiert wird, wirklich zu strukturellen Veränderungen beitragen kann oder ob die LOHAS nicht vielmehr selbst von der Industrie gepflegte und vereinnahmte „nützliche Idealisten" sind? Kann ein Konsumtrend wirklich die Logik der Profitwirtschaft umkrempeln oder braucht es den politischen Druck von Bürgern, die mehr sind als Konsumenten, um zum Beispiel verbindliche produktionstechnische und soziale Standards für Unternehmen durchzusetzen?

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