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In Gedenken an Philipp Müller und alle Opfer staatlicher Gewalt!

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Published on Apr 12, 2012

Weitere Infos unter:
www.rote-antifa.org - www.philipp-mueller-1952.de

Kein vergeben! Kein Vergessen!
Gegen Polizeiterror und Kapitalismus!
Der staatlichen Gewaltherrschaft ein Ende setzen!

Konzert | 11.05. | 19 Uhr | Essen |Weststadthalle
Demonstration |12.05. |11 Uhr | Essen | Rüttenscheider Str / Wittekindstr

Wir schreiben das Jahr 1945 und die ganze Welt feiert die Zerschlagung des Faschismus. Die Sowjetunion, die aus Sicht der Imperialisten der eigentliche Verlierer des Kriegs sein sollte, wurde nun von den ArbeiterInnen und den unterdrückten Völkern dieser Welt als Befreier bejubelt. Die ArbeiterInnenbewegung kam zu neuer Stärke und wurde zu einer ernsthaften Bedrohung der Herrschenden, vor Allem auch in den Westzonen Deutschlands. Winston Churchill, Ministerpräsident Großbritanniens, bezeichnete das Dilemma der Imperialisten wie folgt: "Wir haben das falsche Schwein geschlachtet." Sie nahmen es sich nun zur Aufgabe einen antikommunistischen, gegen die Sowjetunion gerichteten, Kriegsstaat zu kreieren. Dieser Staat sollte die Bundesrepublik Deutschlands werden. Anstatt, wie im Potsdamer Abkommen vorgesehen, für die "völlige Abrüstung und Entmilitarisierung Deutschlands und die Ausschaltung der gesamten deutschen Industrie, welche für eine Kriegsproduktion benutzt werden kann" zu sorgen, wurde die BRD in Blitzes Eile hochgerüstet. Sieben Jahre nach Kriegsende bekam die Bundesrepublik, durch die Verabschiedung des "Deutschlandvertrages" ihre Eigenständigkeit für Innere und Äußere Angelegenheiten wieder. Schritt für Schritt wurde Deutschland wiederbewaffnet. Anstatt die alten Faschisten für ihre Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen, wurden diese mit dem Aufbau des deutschen Unterdrückungsapparates beauftragt. Die Jugend in Deutschland aber hatte die Schnauze voll von Krieg und Militarismus und so entstand eine Massenbewegung gegen die deutsche Remilitarisierung. Da dies den Imperialisten und deutschen Militaristen ziemlich gegen den Strich ging, musste die innere Militarisierung der äußeren Militarisierung den Weg ebnen. Als die Kommunistische Partei Deutschlands eine Volksabstimmung über die Wiederbewaffnung durchführte, überfiel die Polizei die Wahllokale und entwendete die Wahlurnen. Als sich am 11. Mai 1952 Tausende Jugendliche in Essen einfanden, um gegen den Deutschlandvertrag zu protestieren, da hatten die Polizisten den Schießbefehl längst erhalten. Philipp Müller, 21 jähriger Kommunist, fiel an diesem Tag den deutschen Kriegsgelüsten zum Opfer und wurde das erste politische Mordopfer des jungen Staates. Philipp Müller wurde zum Symbol des antimilitaristischen Widerstandes der Jugend in Deutschland und der Protest gegen die Wiederbewaffnung verwuchs mit dem Protest zu seinem Gedenken.

weiter unter www.rote-antifa.org

ADGH -- Demokratische Jugendbewegung in Europa, Antifaschistische Recherchegruppe Velbert, Ceni - kurdisches Frauenbüro für Frieden, Revolutionäre Antifa Jugend Duisburg, Rote Antifa [NRW], Sozialistische Linke NRW, Young Struggle Duisburg

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