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Salz im Mokka - Die Geschichte einer türkischen Großfamilie in Deutschland 6/9

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Uploaded on Aug 28, 2010

Dokumentarfilm - Salz im Mokka

Als Hüseyin in den 60er-Jahren aus der Türkei nach Deutschland kam, konnte er sich nicht vorstellen, für immer hier zu bleiben. Der Film erzählt die Geschichte einer Großfamilie und zeigt, wie Menschen heute mit Integration umgehen.

Hüseyin wurde in den 60er-Jahren in der Türkei angeworben. Die florierende Wirtschaft in Deutschland brauchte billige Arbeitskräfte, sogenannte Gastarbeiter.

Hüseyin landete in Augsburg und begann als Straßenkehrer. Er wohnte in einem Arbeiterwohnheim, gönnte sich nichts, sparte jeden Pfennig für Frau und Kinder. Zweimal im Jahr fuhr er nach Hause. Erst 1973 holte er seine Frau Halime und seine beiden ältesten Töchter zu sich. Nach und nach kamen auch die anderen Kinder hinzu.

Für den Haushalt war nun Sebahat, die älteste der Töchter zuständig, denn die Mutter arbeitete von morgens früh bis abends spät für eine Putzfirma. Sebahat wie auch ihre Schwester Hatice durften in Deutschland nicht zur Schule gehen, sondern arbeiteten gleich in der Fabrik.

Beide wurden früh verheiratet, beider Ehen zerbrachen. Sie waren nicht zu freien, selbstbewussten Frauen erzogen worden. In der Familie galten die strengen Regeln der muslimischen Tradition.

Erst die jüngeren Töchter Fatma und Dondü durften in Deutschland die Schule besuchen. Sie begehrten auf, wehrten sich und begannen, eigene Vorstellungen zu entwickeln.

Der Film erzählt die Geschichte dieser Großfamilie und zeigt, wie die Menschen mit den Anforderungen der Integration heute umgehen, welche Hoffnungen sie antreiben, wie sie versuchen, auch in Deutschland ihre Tradition zu bewahren. Vater Hüseyin sagt: "Die Türkei ist das Land, in dem wir geboren worden sind, aber in Deutschland sind wir satt geworden."

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