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Don Qvixote Readymade - Helena Winkelman

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Am 02.02.2008 veröffentlicht

contemporary music
11 world premieres about don quijote
performed by jose navarro, aleksander gabrys and javier hagen
basel, gare du nord, 01/2008

KAPITEL V - Von der Befreiung, die Don Quijote vielen Unglücklichen zuteil werden ließ, welche man wider ihren Willen dahin führte, wohin sie lieber nicht wollte:

In der von mir ausgewählten Episode der Abenteuer von Don Quijote handelt es sich um eine Begegnung zwischen Quijote und einer Reihe gefesselter Verbrecher. Er spricht mit ihnen um herauszufinden, warum sie abgeführt werden. Am Schluss befindet er es als nicht gerecht dass
sie gefesselt einher gehen und befreit sie. Als Folge verprügeln sie ihn gottsjämmerlich. Quijote wird von dem Sänger gespielt und gesungen. Seine Geste ist voller Idealismus, Lyrik und Naivität. Sie wird nicht elektronisch verfremdet werden, ausser mit ein ganz wenig reverb. (Nachhall) Er galoppiert auf die Bühne von links auf einem Steckenpferd - mit Sancho
P. ( der auf dem Kontrabass reitet) Der Kontrabass übernimmt die Rolle des Sancho P. Gestisch und musikalisch). Der Gitarrist wird Interludien übernehmen die zwischen den Gesprächen mit den verschiedenen Delinquenten auftauchen werden. (Er ist von Anfang an auf der Bühne und begleitet Quijotes Auftritt mit einem Fandago - Fake). Die Verprecher betreten schleppenden Schrittes die Bühne von rechts während sich Quijote und Sancho
noch umsehen. Ihr Auftritt wird von haarsträubenden, elektronischen Klängen (Synthesis - keine verfremdung von bereits existierenden Geräuschen) begleitet. Die Verbrecher selbst werden dann auch während des Stückes das Hauptspielfeld der elektronischen Klänge und Eingriffe sein. Die Mitglieder der Kompositionsklasse (mind 6) werden als Statisten und Mimen/Sprecher agieren und die Gruppe der Verbrecher darstellen. Jeweils einer tritt nach vorne und spricht mit Quijote. Manche sollten einen kurzen Text sprechen, wobei die Stimme verzerrt und fast unkenntlich gemacht werden soll. Andere haben eine Kapuze und geben nur elektronische Laute von sich statt einer Antwort. Die Schlägerei am Ende wird mehr oder weniger ein Kampf zwischen akustischen Instrumenten und elektronischen Klängen darstellen; wobei die Elektronik gewinnt und die Sänger und Musiker unter grossem Getöse von der Bühne jagen:

Helena Winkelman wurde 1974 in Schaffhausen geboren. Sie begann mit fünf Jahren Violine und Klavier zu spielen und gab mit dreizehn Jahren ihr erstes Konzert mit den Jahreszeiten von Vivaldi. Zur Zeit umfasst ihr Repertoire über 220 grössere Werke der Violin - und Kammermusikliteratur, und neben ihrer Konzerttätigkeit komponiert und spielt sie oft ihre eigenen Kompositionen. 1997 gewann sie den 1. Preis am "Internationalen Andrea Postaccini Violinwettbewerb" in Italien. Im gleichen Jahr erhielt sie den "Walther Bringolf Musikpreis"
ihrer Heimatstadt und einen Kammermusikpreis der Musikakademie Heidelberg- Mannheim. In 2001 gewann sie in Paris den Internationalen "Pro Musicis" Preis und gab in Folge mit ihrem Pianisten Anton Kernjak Debuts im Cortot Saal, Paris, dem Pickman Saal in Boston und in Carnegie's Weill Recital Hall, New York. Als Solistin spielte Helena Winkelman mit verschiedenen Orchestern in der Schweiz, Deutschland und Rumänien und machte Aufnahmen für den SDR Stuttgart (Radio und Fernsehen), WBGH Radio Boston und DRS II. Seit 1996 ist sie ein regelmässiger Gast am internationalen Kammermusikfestival der "IMS, Prussia Cove", England und wurde 2001 - 2004 zum Internationalen Davoser Musikfestival "Young artists in concert" eingeladen. 2003 spielte Sie mit Thomas Demenga am Lucerne Music Festival, wurde Mitglied des Lucerne Festival Orchestra's unter der Leitung von Claudio Abbado und gründete die Avantgardegruppe "The Avalon String Ensemble" welche sie leitet und für die sie die Musik schreibt. Helena Winkelman studierte bei Herbert Scherz und Gunars Larsens in Luzern, Valery Gradow in Mannheim, Daniel Phillips in New York sowie bei Thomas Füri in Basel. Während ihrer Studienzeit nahm sie an Meisterkursen mit Gidon Kremer, Hansheinz Schneeberger , Franco Gulli und Gerhard Schulz teil und György Kurtag teil. Sie war Stipendiatin der "Friedl-Wald"- und "Göhner" Stiftungen sowie der
Orchesterakademie des Gustav Mahler Jugendorchesters. Seit 2002 ist sie Mitlgied der künstlerischen Leitung der Basler Kammermusikformation "Camerata Variabile und seit 2003 erste Geigerin des Ensembles "LIME" (Lucerne International Music Ensemble). Ihre Violine ist eine F.Ruggieri aus dem Jahre 1687.

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