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  • Auftriebsstarke Ruderboote mit guten Notschwimmeigenschaften Alle wiedergeben

    *** Der Rennachter ab Minute 1:30 des ersten Videos entspricht offensichtlich der FISA-Empfehlung und zeigt ihr Prinzip eindrucksvoll - im vielsagenden Vergleich zu den Achtern ab Minute 0:02 und 0:20. Bei diesem Rennen scheint es v.a. eine Riesen-Gaudi zu sein. ;-)
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    Schlägt also ein solches Ruderboot voll - oder läuft es auf Grund einer Beschädigung voll - , steckt man damit nicht bis zum Hals im (kalten) Wasser, wie bei derzeitigen Standard-Gigs üblich, sondern ist noch eingeschränkt manövrierfähig und kann ans Ufer rudern.
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    Ein komplettes Eintauchen in das (kalte) Wasser sowie ein Abtreiben in die Fahrrinne wird so vermieden.
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    Die Variante mit reichlich bemessenem Auftrieb (Auftriebstest 1) bietet hierbei besonders große Vorteile, wie man sieht: Sie erfüllt ohne weiteres die Minimal-Empfehlung von FISA und DRV, dass sich die Oberkanten der Rollsitze bei komplett vollgeschlagenem Boot - und insitzender Mannschaft in Ruderposition! - höchstens 50 mm unter der Wasseroberfläche befinden dürfen.
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    Dies ist beim Boot im siebten Video zwar nicht der Fall, aber man sieht, wie hilfreich Auftrieb "im Falle eines Falles" ist.
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    Bei einem auf dem Rhein im Winter eingesetzten Wanderruderboot bietet der o.g., strengere Maßstab der FISA-/ DRV-Empfehlung natürlich die wesentlich bessere Grundlage.
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    Es folgt ein etwas ;-) unprofessionell gehandhabtes Rennboot, das offensichtlich den aktuellsten Standards entspricht. Schafft man es nicht, ein solches Rennboot wieder aufzurichten und erneut einzusteigen, bleibt die Möglichkeit, den Oberkörper auf das gekenterte Boot zu bekommen; so dass Funktionsunterwäsche zumindest diesen wieder wärmt. Mit einiger Wahrscheinlichkeit klappt es sogar - wie beim gekenterten, auftriebsstarken Gig-Boot -, rittlings darauf zu sitzen (ggf. vom Bug her "aufreiten").
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    Im weiteren der National Schools-Videos zeigt einer der Renn-Achter (der gleiche wie im ersten Video) seine guten Notschwimmeigenschaften; die Mannschaft kann ans Ufer rudern und "geht nicht baden".
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    Statt offener C-Gig-Einer könnten beispielsweise auftriebsstarke und bestens wellengeschützte "Maas-Boote" / "Open-water Boote" eingesetzt werden. Eine Beschreibung findet sich bei www.rc-allemannia.de - Link "Maas-Boot-Rudern in Wiselka, Polen". Eine Verbesserung bei diesen Booten wäre mehr Platz für Jacke, Regenschutz und Trinkflasche.
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    Abschließend ein Video zu sog. "Surfboats", die zur Lebensrettung und inzwischen oft im Rahmen von Wettkämpfen eingesetzt werden, und zwei von "Yoles de mer", die für das Küstenrudern gedacht und selbstlenzend sind.
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  • Ruderboote mit schlechten Notschwimmeigenschaften Alle wiedergeben

    *** Hier ist zu sehen, wie sich Ruderboote mit schlechten Notschwimm-Eigenschaften verhalten - nahezu manövrierunfähig, da ohne den nötigen Auftrieb, wie ihn FISA und DRV empfehlen. Dies mag im Sommer auf einem wenig befahrenen Abschnitt der Elbe oder auf der Vogalonga in Venedig noch "amüsant" sein (oder auch, wenn ein großes Paddellboot, ein Drachenbboot, auf einer Regatta "absäuft") - auf dem Rhein kommen jedoch starke Strömung und viel Schifffahrt hinzu.
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    Der Rhein ist in Bonn außerdem an über 180 Tagen pro Jahr kälter als 15 Grad; im Winter hat er meist zwischen 3 und 8 Grad. Hier ist so etwas dann nicht mehr "lustig": wird dem Rettungsdienst dies gemeldet, ist er verpflichtet, einen großen Einsatz zu fahren - Rettungshubschrauber eingeschlossen, und nahezu immer mit Dutzenden von Einsatzkräften. Viele andere Flüsse Deutschlands sind im Winter übrigens kälter als der Rhein.
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    ANDERE Sportarten, wie z.B. die SEGLER, sind erheblich WEITER als die Ruderer, wie der "buoyancy test" zeigt:
    Die Boote haben vernünftig bemessene Auftriebskörper und damit sehr gute Notschwimm-Eigenschaften, und der Umgang mit dem vollgeschlagenen oder gekenterten Boot wird regelmäßig geübt.
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    Auf dem letzten Video sind die drei Auftriebskörper der kleinsten Segel-Bootsklasse "Optimist" zu erkennen, deren sehr gute Notschwimmeigenschaften verbandsseitig verbindlich festgelegt sind.
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  • Große Bundeswasserstraßen Alle wiedergeben

    *** Hier soll anhand großer Bundeswasserstraßen - indirekt - gezeigt werden, warum es besonders im Winterhalbjahr nicht so clever ist, Ruderboote ohne vernünftigen Wellenschutz und ohne leistungsfähige Auftriebskörper zu fahren (die gute Notschwimmeigenschaften garantieren würden).
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    Man ahnt auch, dass ergonomische, leistungsfähige Fußsteuer eine große Hilfe wären: diese sind bislang häufig schwach in der Wirkung und öfters schwer zu betätigen, vor allem bei Fünfern.
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    Gezeigt werden Beispiele der Binnenschifffahrt, besonders vom Rhein, und damit auch die Schönheit dieses großen Wasserweges, seine oft starke Strömung und seine so manches Mal beachtlichen Wellen, die auch bei einem starken Schauer oder einem Gewitter plötzlich auftreten können (dann sind sie meist kürzer und steiler als im gezeigten Sturm).
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    Nicht überall kann man übrigens gleich anlegen, um "sofort" vom Wasser zu kommen.
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    Im letzten Video wird der enorme Aufwand des Rettungsdienstes deutlich, der automatisch und für ihn verpflichtend entsteht, wenn gemeldet wird: Person(en) im Rhein. Auch von daher sollten sichere, auftriebsstarke Boote nach FISA-Richtlinien Standard werden: schlägt ein solches Boot voll, kann man damit ganz einfach an Land rudern und es ausleeren, anstatt womöglich einen aufwändigen Rettungseinsatz zu provozieren.
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    Nähere Infos auf www.sicher-rudern.de .
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  • Uploads Alle wiedergeben

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