Das Evangelium nach Johannes - Kapitel 4

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Uploaded by on Jun 25, 2009

Als nun der Adonai erfuhr, daß die Pharisäer gehört hatten, daß Y'hshua mehr Jünger mache und taufe als Yohannes (wiewohl Y'hshua nicht selbst taufte, sondern seine Jünger), verließ Er Yehuda und zog wieder nach Galileia. Er mußte aber durch Samaria reisen. Da kommt Er in eine Stadt Samarias, genannt Sichar, nahe bei dem Felde, welches Yaaqov seinem Sohne Yoseph gab. Es war aber daselbst Yaaqovs Brunnen. Da nun Y'hshua müde war von der Reise, setzte Er sich also an den Brunnen; es war um die sechste Stunde. Da kommt eine Frau aus Samaria, um Wasser zu schöpfen. Y'hshua spricht zu ihr:
Gib mir zu trinken!
Denn seine Jünger waren in die Stadt gegangen, um Speise zu kaufen. Nun spricht die samaritische Frau zu Ihm:
Wie begehrst Du, ein Jude, von mir zu trinken, die ich eine Samariterin bin? (Denn die Juden haben keinen Verkehr mit den Samaritern.)
Y'hshua antwortete und sprach zu ihr:
Wenn du die Gabe Elohimes erkenntest und wer der ist, der zu dir spricht:
Gib Mir zu trinken! so würdest du Ihn bitten, und Er gäbe dir lebendiges Wasser!
Sie spricht zu Ihm: Adonai, Du hast ja keinen Eimer, und der Brunnen ist tief; woher hast Du denn das lebendige Wasser? Bist Du größer als unser Vater Yaaqov, der uns den Brunnen gegeben und selbst daraus getrunken hat, samt seinen Söhnen und seinem Vieh?
Y'hshua antwortete und sprach zu ihr:
Jeden, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder dürsten; wer aber von dem Wasser trinkt, das Ich ihm geben werde, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das Ich ihm geben werde, wird in ihm zu einer Quelle von Wasser werden, das bis ins ewige Leben quillt.
Die Frau spricht zu Ihm:
Adonai, gib mir dieses Wasser, damit ich nicht dürste und nicht hierher kommen müsse, um zu schöpfen!
Y'hshua spricht zu ihr:
Gehe hin, rufe deinen Mann und komm her!
Die Frau antwortete und sprach:
Ich habe keinen Mann!
Y'hshua spricht zu ihr:
Du hast recht gesagt: Ich habe keinen Mann. Fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Da hast du die Wahrheit gesprochen.
Die Frau spricht zu Ihm:
Adonai, ich sehe, daß Du ein Prophet bist! Unsere Väter haben auf diesem Berge angebetet; und ihr sagt, zu Yerushalem sei der Ort, wo man anbeten solle.
Y'hshua spricht zu ihr:
Weib, glaube Mir, es kommt die Stunde, wo ihr weder auf diesem Berge, noch zu Yerushalem den Vater anbeten werdet. Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden. Aber die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter. Elohim ist Geist, und die Ihn anbeten, müssen Ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
Die Frau spricht zu Ihm:
Ich weiß, daß der Messiahs kommt, welcher Messiah genannt wird; wenn dieser kommt, wird Er uns alles verkündigen.
Y'hshua spricht zu ihr:
Ich bin es, der mit dir redet!
Und währenddem kamen seine Jünger und verwunderten sich, daß Er mit einer Frau redete. Doch sagte keiner:
Was fragst du? oder: Was redest du mit ihr?
Nun ließ die Frau ihren Wasserkrug stehen und lief in die Stadt und spricht zu den Leuten: Kommt, sehet einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe! Ob dieser nicht der Messiah ist?
Da gingen sie aus der Stadt hinaus und kamen zu Ihm. Inzwischen baten Ihn die Jünger und sprachen:
Rabbi, iß!
Er aber sprach zu ihnen:
Ich habe eine Speise zu essen, die ihr nicht kennt!
Da sprachen die Jünger zueinander:
Hat Ihm denn jemand zu essen gebracht?
Y'hshua spricht zu ihnen:
Meine Speise ist die, daß ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe. Saget ihr nicht:
Es sind noch vier Monate, dann kommt die Ernte?
Siehe, ich sage euch, hebet eure Augen auf und beschauet die Felder; sie sind schon weiß zur Ernte. Wer erntet, der empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, auf daß sich der Sämann und der Schnitter miteinander freuen. Denn hier ist der Spruch wahr: Der eine sät, der andere erntet. Ich habe euch ausgesandt zu ernten, woran ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten.
Aus jener Stadt aber glaubten viele Samariter an Ihn um der Rede der Frau willen, welche bezeugte:
Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe.
Als nun die Samariter zu Ihm kamen, baten sie Ihn, bei ihnen zu bleiben; und Er blieb zwei Tage daselbst. Und noch vielmehr Leute glaubten um seines Wortes willen. Und zu der Frau sprachen sie:
Nun glauben wir nicht mehr um deiner Rede willen; wir haben selbst gehört und erkannt, daß dieser wahrhaftig der Retter der Welt, der Messiah, ist!

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  • @germanboy12 : Danke für die guten Wünsche.

  • @Johannes1484 Ich würde gerne dann doch was fragen.. Jeshua leite ich nun aus der frage her, ist Jesus.

    Du sagst er ist Jude... wieso bringt er dann einen neuen Glauben her ? Interessante frage wäre aber einfach.. hat Jeshua an sich das Evangelion gebracht und damit als eine neue REligion erklärt ?

    Oder waren es doch wie oftmals in Geschichte wir Menschen, die den Glauben angesetzt haben, um uns in Gruppen zu distanzieren ? Also... wieso befürwortete Jesus nicht das Judentum ?

  • @carinhall1 und anhand deiner Frage merkt man, dass du gut dein Verstand überall einsetzt :D Denn nur die wenigen Menschen würden fragen. Möge der Herr dich einer der auserwählten machen und dich in einem Rechtgeleiteten weg behalten.

  • @carinhall1 Du musst wissen.. nicht alles, was behauptet wird, ist auch so. Die sache ist, wir können fehler machen. Aber Juden behaupten sie seien auserwählte Volk, aber das stimmt nicht. Unter den Christen behauptet man, dass Priesters pedophile sind.. aber nur "1-2 beweise" macht nicht gleich alle Priester schlecht, wie es Medien darstellen. Genau wie es schwachsinnig ist einem Glauben den Terrorismus zuunterstellen. Das alles sind Illusionen, die man zwischen uns gläubigen einreden will.

  • @carinhall1 O nein ganz bestimmt sind sie das nicht. Leider machen es die mehrheit der Juden. Ich kenne einige, die sowas nicht sagen. Allerdings will man sich als Mensch das GEwissen stillen. Und so ist es auch im Glaube, wenn man weiß: Es gibt ein PAradis und eine Hölle, will man sich doch iwie einreden, dass man Gottes geliebte auserwählte Volk ist. Das ist falsch natürlich, GOTT kein Volk, sondern Personen auswählt. Vor Gott ist jeder Mensch gleich doch ihm gleich ist keiner.

  • @germanboy12 Warum behaupen die Juden das auserwählte Volk zu sein ? Sind die was besseres ?

  • hmm sie sieht, dass er ein Prophet ist.. wieso hat sie ihn nicht als GOTT gleich erkannt ? Dann interessiert mich doch eine FRAGE..was meint er, dass ihr weder im Berg noch im Jerusalem den Vater anbeten werdet ? Das hört sich jetzt aber islamisch an.. Der Vater ist der SChöpfer.. der einzige.. Jesus spricht zu ihr und sagt ihr den Vater.. welcher Vater ? Also geh ich davon aus, dass er nicht nur sein Vater sondern den Vater der Frau meint...

  • WARUM STEHT DA ADONAI ????

    Adonai ist doch das gegenteil von Lucifer... oder `?

  • @carinhall1 Er war Gottesgesandte. Gottes Religion ist die Hingabe zu Gott.

    dabei geht es nicht um Jude, christ... aber die GEsellschaft war jüdisch geprägt.

  • WTF!? xD

    

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