Anfang Dezember 2008 sind originale Grenzanlagen bei Leisterförde aufgebaut worden, die zuvor auf dem Boizenburger Elbberg besichtigt werden konnten. Dort gibt es auch ein Museum, das an die Außenstelle des einstigen KZ-Neuengamme erinnert. Die Zeitzeugen von zwei Diktaturen auf so engem Raum sorgten in Boizenburg für Diskussionen. Die Grenzanlagen sollten weg.
Für die Menschen in Leisterförder erwies sich das als glücklicher Umstand. Durch ein Projekt der Kreisvolkshochschule Ludwigslust erhielten Schüler aus Wittenburg und Büchen Grenzerfahrungen. Sie sammelten Dokumente, waren in der Region unterwegs und sprachen mit Zeitzeugen. Im Ergebnis "zogen" die Anlagen, die die Menschen aus Ost und West voneinander trennten, nach Leisterförde. Boizenburg überließ u.a. Grenzsignal- und Sperrzaun sowie Reifentöter und Erdbeobachtungsstelle dem Verein, der damit ein Stück innerdeutsche Geschichte bewahrt.
He da war ich letztens... Hab mir das ding mit meiner Freundin und nen Kumpel angeschaut... SEHR GUTE ARBEIT... Hab selber kurz diese Zeit mitgemacht!!!
Koggi85 2 years ago