Australien - Migration nach Maß
Punkte sammeln vor dem Einwandern heißt es seit 1. Juli auch in Österreich. Die sogenannte Rot-Weiß-Rot-Card soll Zuwanderung nach den Erfordernissen des Arbeitsmarktes steuern - über ein Punktesystem, das höher qualifizierte, besser ausgebildete, jüngere Bewerber mit guten Deutsch-Kenntnissen bevorzugt.
Große Einwanderer-Nationen wie Australien regeln ihre Immigration schon lange auf ähnliche Weise, gleichsam maßgeschneidert nach den Bedürfnissen von Wirtschaft und Gesellschaft. Kommen darf, wer dem Land nutzt, d.h. wer jung und gebildet ist und vor allem eine gefragte Berufsausbildung mitbringt. ´Elitäre Selektion´ nennen es die einen, ´vernünftige Steuerung´ die anderen.
Das WELTJOURNAL hat sich das australische Einwanderungssystem genauer angesehen und eine österreichische Familie in ihrer neuen Heimat ´Down Under´ besucht: der Grazer Anästhesist Peter Tiesenhausen wollte ursprünglich nur zwei Jahre in Australien arbeiten, doch Gattin und Kindern gefiel es so gut, dass die Familie beschlossen hat, für immer zu bleiben. WELTJOURNAL-Reporterin Christa Hofmann begleitet die Tiesenhausens auf die feierliche Einbürgerungszeremonie an der Küste von Queensland, bei der sie die australische Staatsbürgerschaft verliehen bekommen -- und fragt nach, wie es Zuwanderern aus anderen Ländern ergeht.
Das Resümee: die Hürden sind hoch, doch wer in Australien aufgenommen wird, der wird auch willkommen geheißen und fühlt sich in kurzer Zeit als Australier.
Hat jemand vielleicht den gesamten Bericht dieser Weltjournalsendung?
DonnieDarko160983 7 months ago