Alert icon
We're changing our privacy policy. This stuff matters.  Learn more  Dismiss

Ferropolis @ Filmkulisse

Loading...

Sign in or sign up now!
Alert icon
Upgrade to the latest Flash Player for improved playback performance. Upgrade now or more info.
2,570
Loading...
Alert icon
Sign in or sign up now!
Alert icon
Ratings have been disabled for this video.

Uploaded by on Aug 14, 2010

"Ferropolis ist eine Ikone der Industriegeschichte. Die einmalige Kulisse lädt ein zu Fotoshootings und Filmaufnahmen. Stahlgiganten und Seekulisse bieten zusammen mit der Ruhe der Halbinsel und der vorhandenen technischen Infrastruktur beste Produktionsbedingungen.

1958 Beginn der Aufschlussarbeiten
1964 Beginn der Rohkohleförderung
1991 Ende der Förderung
Gesamtes Abraumvolumen: 342,3 Mio. Kubikmeter
Geförderte Rohbraunkohle: 69,9 Mio. Tonnen
Hauptabnehmer: Kraftwerke Zschornewitz und Vockerode, Region Berlin-Leipzig
Fläche während der aktiven Zeit: 1.915 Hektar
In den 1970er Jahren musste die Ortschaft Gremmin, die dem heutigen See um FERROPOLIS den Namen gibt, dem Bergbau weichen, die Einwohner wurden umgesiedelt.
1991 offizieller Beginn der Bergbausanierung
im Rahmen des Werkstattprojektes „Industrielles Gartenreich" am BAUHAUS Dessau entstehen Idee und Konzept für FERROPOLIS
1995 FERROPOLIS wird Expo 2000-Projekt „FERROPOLIS -- Die Stadt aus Eisen" wird am 14. Dezember gegründet
2000 Beginn der Flutung des Tagebau-Restlochs mit Grundwasser und Wasser aus der 12,5 Kilometer entfernten Mulde durch eine Rohrleitung
Einweihung der 25.000 Menschen fassenden Arena durch ein Konzert mit Mikis Theodorakis und eine Lichtinstallation von Gerd Hof
2004 Sanierung der Tagebaugroßgeräte
Ausbau der Infrastruktur: die 2,5 Kilometer lange Insel-Straße wird saniert, verbreitert und erhält einen separaten Fußweg, weitere Parkplätze werden geschaffen, die sanitären Anlagen werden erweitert
2005 Der Absetzer 1022 ist für Besucher begehbar
FERROPOLIS wird in die Europea Route of Industrial Heritage aufgenommen
2006 
Ferropolis gewinnt den LIVE ENTERTAINMENT AWARD in der Kategorie
„Herausragendste Veranstaltungsstätte".(taken from: http://www.ferropolis.de/ )
----------------------
"Schaufelradbagger zählen zu den größten und spektakulärsten Baggern der Welt und werden seit den 1930er Jahren hergestellt. Seit 1978 gibt es Bagger, die täglich bis zu 240.000 Tonnen Kohle oder Kubikmeter Abraum bewegen können. Diese 240.000er sind bis heute die größten Bagger der Welt. Der 1978 von Krupp Industrietechnik gebaute Schaufelradbagger „288" war der erste 240.000er. Er arbeitet momentan im Tagebau Garzweiler (RWE Power).

Ein Schaufelradbagger besteht aus dem Fahrwerk, einem drehbarem Oberbau und der Verladeeinrichtung. Das Fahrwerk kann als Raupenfahrwerk oder Schreitwerk ausgeführt sein. Am Oberbau ist der Radausleger angebracht, an dessen Spitze sich das Schaufelrad befindet. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist die Ausführung des Radauslegers mit oder ohne Vorschub, was technische Parameter wie auch die Gewinnungstechnologie beeinflusst.

Das Schaufelrad kann zur Radauslegerachse verschwenkt, verkippt oder beides sein. Die Verschwenkung des Schaufelrades (um die Vertikalachse) ist meist nötig, um den Freischnittwinkel für den seitlich angebrachten Schaufelradantrieb zu gewährleisten. Das Schaufelrad wird (um die Radauslegerachse) verkippt, um die Entleerung des Fördergutes zu verbessern.

Der Fahrer schwenkt den Oberwagen in der Regel in einem Winkel von 90° in Abbaurichtung und geräteabhängig bis 35 Grad in Tagebaurichtung. Das Schaufelrad dreht sich dabei entweder im oder gegen den Uhrzeigersinn (abhängig von der Anordnung der Schaufeln). Dabei nimmt dieses den Abraum bzw. die Kohle auf. Das Fördergut wird dann -- je nach Stellung des Radauslegers und Höhe der Abbauscheibe -- 30 bis 180 Grad aufwärts transportiert, bis es durch die Schwerkraft auf die Schleißschienen (eine 45° schräge Rampe / Rutsche in der sogenannten Schaufelradaustragsschurre) und nachfolgend auf das Förderband des Radauslegers („Radband") gelangt, und zum Unterwagen transportiert wird. Dort fällt es einige Meter tiefer auf ein zweites Transportband, das zum Beladegerät führt. Letzteres verbindet den Bagger mit der Strossenbandanlage des Tagebaus, die entweder zum Absetzer, Kohlezwischenlager (Kohlebunker) oder dem Kraftwerk führt. Die Einheit „Beladegerät" ist fest mit dem Bagger verbunden und gehört somit dazu. Es handelt sich entweder um ein separat gesteuertes Gerät (sog. Trichterwagen, links im Bild) oder -- vor allem bei kleineren Schaufelradbaggern in der Kohlegewinnung − um einen schwenkbaren Ausleger mit Abwurftrichter."(taken from wikipedia)

Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Tagebau_Garzweiler
http://de.wikipedia.org/wiki/Schaufelradbagger
--------------
HINWEIS:
Trotz sorgfältiger inhaltlicher Recherche wird keinerlei Haftung für die Inhalte von externen Links übernommen. Für die verlinkten Seiten und deren Inhalte sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.
--------------
Alle Rechte vorbehalten! Copyright hansko 2012

Link to this comment:

Share to:

Video Responses

see all

All Comments (2)

Sign In or Sign Up now to post a comment!
  • Die Dinos leben, wenn auch von Menschen aus Stahl gebaut.

    Das die DDR zu diesen industriellen Leistungen fähig war, einfach unglaublich.

  • Im wahrsten Sinne des Wortes schwindelerregend, dieser Bagger! Es entsteht der Eindruck, dass die Baggerführer endlose Treppen und Außenaufgänge zum Führerhäuschen laufen mussten. Und der künstliche See im Hintergrund erscheint riesig - kein Wunder, ist es doch vermutlich das Loch, das dieser und andere Bagger ausgehoben haben. Ist das also der zukünftige Rheinbraun-Vergnügungspark? Oder hast du ihn irgendwo bei Cottbus gefunden? Schade, dass es am Ende keine Totale der Landschaft gibt!

Loading...

Alert icon
0 / 00Unsaved Playlist Return to active list
    1. Your queue is empty. Add videos to your queue using this button:
      or sign in to load a different list.
    Loading...Loading...Saving...
    • Clear all videos from this list
    • Learn more