Mit dem Bau der Berliner Mauer im August 1961 durchfuhren die Züge der Strecke D (heute Linie 8) die unterirdischen Bahnhöfe im Ostsektor ohne Halt. Die Bahnhöfe wurden von der Transportpolizei und Grenzsoldaten bewacht. Nach dem Fall der Berliner Mauer im November 1989 wurde an der Reaktivierung der Bahnhöfe gearbeitet. Bei der Station Alexanderplatz gestaltete sich die Öffnung für den Personenverkehr schwierig, der die Zugänge vermauert und die Räume teilweise anderer Nutzung dienten. Auf dem Bahnsteig waren Aufbauten für die Transportpolizei errichtet worden, die aufwendig entfernt wurden. Erst am 1.7.1990 zum Tag der Währungsunion konnte dieser Bahnhof wieder für den Fahrgastverkehr geöffnet werden.
Mehr zum Thema Transitverkehr bei der Berliner U-Bahn unter:
http://www.berliner-verkehrsseiten.de/u-bahn/Strecken/Transit/transit.html
Aus dem Online-Archiv der http://www.berliner-verkehrsseiten.de
Autor: D. Jentzsch (1990)
Ein echt interessantes Video. 5***** :-)
TheBusfan94 8 months ago