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4. INTERNATIONALES BILDHAUERSYMPOSIUM DAVOS

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Uploaded by on Jul 27, 2008

http://communicativeart.blogspot.com
Künstler beim Arbeiten am Tag der Eröffnung.
4. INTERNATIONALES BILDHAUERSYMPOSIUM DAVOS - 14 ARTEN, DEN REGEN ZU BESCHREIBEN
Anspruchvolles Thema -- Zwölftonmusik „14 Arten, den Regen zu beschreiben" von Hanns Eisler.
Nach Ablauf der Ausschreibfrist durften die Veranstalter wiederum über 40 internationale Bewerbungen von allen Kontinenten an das Fachgremium zur Evaluation weiterleiten. Das OK-Team Andreas Hofer und Valérie Favre Accola freuen sich, dass sich so viele Bildhauer an das doch recht komplexe Thema gewagt haben, einer Musikstudie von Hanns Eisler zum Film „Regen". Die Musik geht über den unmittelbaren Bezug zu Regen hinaus, es steht als Zeichen für Trauer und Melancholie. Es handelt sich im Übrigen um eines der kompliziertesten Musikstücke, die Eisler je komponiert hat. Gemäss Valérie Favre Accola hatte das anspruchsvolle Thema selektiven Charakter: dafür konnte man Künstler für die Veranstaltung gewinnen, die normalerweise nicht auf einem Symposiumsgelände anzutreffen sind. Dies ist ein Gewinn für die Besucher als auch die Künstler, da man den Austausch mit Bildhauern pflegen kann, die sonst vor allem in Ateliers tätig sind. „Der Frauenanteil ist mit rund einem Viertel durchschnittlich", so Valérie Favre Accola, positiv zu werten seien die Anmeldungen von Nachwuchskünstlern, auch aus der Region, und internationalen Bildhauern aus fernen Kulturen wie Japan und Australien. Da darf man sich erfahrungsgemäss intensiven Austausch bezüglich verwendeten Techniken erhoffen.
Bei den eingereichten Projekten reicht die Palette der verwendeten Materialien von Holz, Sand, Stein, Eisen, Blech, Glas, Acryl bis zu Beton. Dass rein naturalistisch angehauchte Projekte gänzlich fehlen, liegt an der Ausschreibung und der Umsetzung des gegebenen Themas.
International beliebt dank Zauberberg-Atmosphäre
Das Davoser Symposium, neu Mitglied bei Sculpture Network, dem europäischen Forum und Netzwerk für zeitgenössische Skulptur, ist dank seinem attraktiven Programm, der einmaligen Kulisse und speziellen Ambiente international sehr beliebt. Den Organisatoren ist es wichtig, die Künstler in den Mittelpunkt zu stellen und nicht zu Statisten zu degradieren; grosszügige Unterstützung von Davoser Hotellerie-Betrieben macht es möglich, dass die Künstler freie Kost und Logis in Hotels gehobener Klasse (3-4***) erhalten, mit einem speziellen Begrüssungsdinner im Hotel Meierhof verwöhnt werden. Auf dem Programm steht ebenfalls ein gemeinsamer Ausflug ins Sertigtal und Kirchner Museum, wie auch Besuche von E.L. Kirchners Wirkungsstätten. Dank der Kooperation mit der Eule-Art Galerie können die zugelassenen Künstler Werke den ganzen Sommer über in Davos ausstellen.
Text von Website h.art-events

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