Wieviel kranke Pfarrer hat d.kaht.Kirche noch unter d.Spitze des Eisberges

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Uploaded by on Jan 13, 2012

Sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche !
Pfarrer Andreas L. hat zugegeben, über Jahre hinweg drei Jungen sexuell missbraucht zu haben. Vor dem Landgericht Braunschweig entschied er sich zur Flucht nach vorn - allerdings nicht freiwillig. Und erst recht nicht mit gebotener Einsicht.
Nicht der Andy sitzt da auf der Anklagebank des Landgerichts Braunschweig. Sondern der Schatten von Andreas L., ehemaliger Pfarrer der katholischen Gemeinde St. Joseph in Salzgitter: Ein schmächtiger Mann, 46 Jahre alt, mit dunklen, kurzen Haaren, Kinnbart und Brille, der nicht mehr viel gemein hat mit dem eloquenten Theologen, den seine Gemeinde so schätzte und dem es leicht fiel, in bestimmten Momenten die richtigen Worte zu finden und Vertrauen zu anderen Menschen aufzubauen. In diesen Momenten war er für viele der Andy.
Das Vertrauen ist dahin. Andreas L. hat sich von 2004 bis 2011 an drei Jungen vergangen. Er ist in insgesamt 280 Fällen des teils schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen angeklagt. Etwa 40 Minuten dauerte am Mittwoch das Verlesen der Anklageschrift.

Im Anschluss zogen sich alle Verfahrensbeteiligten zu einem sogenannten Rechtsgespräch zurück, um sich im Vorfeld auf ein Strafmaß zu einigen. Es sei ein regelrechtes "Gezerre" gewesen, sagt später Staatsanwältin Ute Lindemann. Pfarrer L. hatte bei seiner Vernehmung bereits einen Teil der Vorwürfe eingeräumt, die vollständige Dimension des Verbrechens jedoch wollte er nicht zugeben.
Er macht dem Kind Komplimente - und missbraucht es
Ob er sich als pädophil bezeichnen würde, will Staatsanwältin Lindemann wissen? Weder ein Ja noch ein Nein würden es treffen, antwortet der Priester. "Es trifft nicht meine Präferenz. Ich habe nie etwas getan, um an Kinder ranzukommen." Wie verträgt sich seine Neigung denn mit dem Selbstverständnis als Pfarrer - und dem Zölibat? "Gar nicht."
UND JETZT NOCH EIN SKANDAL!!!Bereits als Kaplan in Braunschweig lernt Andreas L. eine verwitwete Mutter und deren zwei Söhne kennen. Den einen, Nico*, begleitet L. in den Vorbereitungskurs zu dessen Erstkommunion. Die Einladung der Mutter zur Feier nach der Zeremonie nimmt der Kaplan gerne an. Im November 2003 zieht L. nach Salzgitter, wo die Familie lebt, der Kontakt wird intensiver.Die sexuellen Handlungen an Nico steigern sich an Anzahl und Intensität: Der Pfarrer vergeht sich im Schlafzimmer seines Pfarrhauses abends und nachts an dem Jungen - und morgens vor der Messe. Gegen seinen Willen fotografiert er den Genitalbereich des Kindes, brennt sich die Bilder auf eine CD. Er nennt Nico "kleiner Bär", sich selbst "kleiner Tiger".Das Bistum lässt den Pfarrer weiter mit Minderjährigen arbeiten...
Nico fehlt der Mut zur Gegenwehr. Die zaghaften Versuche, die er unternimmt, will der Pfarrer nicht registriert haben. Nur zufällig kommt Nico die Mutter zur Rettung: Andreas L. überhäuft den Jungen mit teuren Geschenken wie Fotoapparat, Handy und Computer. Sie will das nicht. Zudem stört es sie, wie sich der Geistliche plötzlich in die Erziehung ihrer Kinder einmischt - und sie hat erfahren, dass ihr Sohn im Schlafzimmer des Priesters übernachten musste.

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