Der Achterknoten wird heute von allen alpinen Organisationen gelehrt (DAV, ÖAV, SAC, J+S, Bergwacht), ebenso von allen Rettungsorganisationen (DRK, ÖRK, SRK, Feuerwehr, THW, Bergwacht, Wasserwacht, DLRG, SLRG).
Bis in die 1980er-Jahre war der Achterknoten im alpinen Bereich so gut wie unbekannt. Bergsteiger verwendeten früher als Einbinde-Schlaufe den Spierenstich und den Führerknoten, und als „Klettergurt die Doppelte Rettungsschlinge oder eine „Sitzschlinge.
In der Seefahrt spielt der Achterknoten fast keine Rolle. Stattdessen wird dort der Palstek als feste Schlaufe für fast alle Anwendungen verwendet. Der dem Achterknoten verwandte Achtknoten (Endacht, einfache Acht) sichert als Stopperknoten das Ende einer Schot vor dem Durchrutschen durch eine Rolle oder einen Stopper.
Der Achterknoten wird als besonders sichere feste Schlaufe verwendet. Entscheidend ist die hohe Festigkeit: das Seil behält 63% seiner Reißfestigkeit. Der Achterknoten ist damit fast jedem anderen Schlaufen-Knoten überlegen. Gleichzeitig ist der Achterknoten auch nach hoher oder mehrfacher Belastung leicht wieder lösbar. Beides ist bei Sturzbelastung besonders wichtig und macht ihn zu einem idealen Knoten zum Anseilen im Klettersport.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Achterknoten)
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