Anti-AKW-Demo am 19.3.2011in Gera

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Uploaded by on Mar 21, 2011

Redner im Video:
Eugen Weber Bündnis 90/ Die Grüne
MdL Dieter Haushold / DIE LINKE.
MdL Wolfgang Lemb / SPD
Thomas Elstner / DGB-Ost -Thüringen
Michael Kleim / Stadtjugendpfarrer
MdL Dieter Hausold: Fukushima heißt: Abschalten - alle - und zwar sofort!
Nuklearkatastrophe in Japan fordert den unverzüglichen Ausstieg aus dieser Risikotechnologie. Alle Einwohner, die diese Forderung unterstützen, waren zur Teilnahme an der Anti-AKW-Demo unter dem Motto „Atomkraft -- Nein Danke! -- Solidarität mit den japanischen Opfern" am Samstag, 19. März 2011, 11 Uhr auf dem Markt aufgerufen.
Die Ereignisse der letzten Tage machten deutlich, unterstreicht Dieter Hausold, wirtschaftspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion DIE LINKE, „dass die Atomkraft weder
Es gehe daher nicht um Nachrüstungen bei bestehenden AKWs, oder um die Abschaltung nur älterer Meiler, „Es geht um einen konsequenten Ausstieg aus der Atomenergie und eine Energiewende hin zu regenerativen Energien und eine öffentliche, demokratisch-kontrollierte und transparente Stromerzeugung wie -versorgung.", so Dieter Hausold, der als Stadtratsmitglied in diesem Zusammenhang auch auf die negativen Auswirkungen der Verlängerung der Laufzeiten von Atommeilern für die Stadtwerke und ihre Stromwirtschaft hinweist. Mit dem Blick auf die aktuellen politischen Diskussionen um die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland muss angesichts der Ereignisse in Japan und gerade auch mit Blick auf die Interessen der Menschen, die schon jahrzehntelang einen Ausstieg fordern, endlich gehandelt werden. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um eine durch Strommonopolisten und Profitgier bestimmte Energiepolitik zu beenden und einen Neuanfang zu wagen! Den Ausstieg müssen nach Auffassung der LINKEN diejenigen bezahlen, die jahrzehntelang die Profite der Atomenergie eingestrichen haben. Gemessen an den Subventionen und Folgekosten der AKWs sei es eine Mär vom 'billigen Atomstrom' zu sprechen. Der Thüringer Landtag wird sich noch in diesem Monat erneut mit dem Antrag der Linksfraktion „Atomausstieg beibehalten, keine Laufzeitverlängerung zulassen und Wende in der Energiepolitik einleiten" beschäftigen. Damit soll die Thüringer Landesregierung u.a. aufgefordert werden „im Bundesrat für den bedingungslosen und schnellst möglichen Ausstieg aus der Atomenergie zu votieren". Dieter Hausold forderte auch als direkt gewählter Wahlkreisvertreter die Abgeordneten der anderen Parteien dazu auf, ein eindeutiges Signal hin zu einem Ausstieg aus der Atomenergie und einem wirklichen Neuanfang in der Energiepolitik zu setzen.

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