Boris Beresowski, im Exil in Großbritannien lebender russischer Milliardär, zählte zu den einflußreichsten russischen Medienunternehmern. Kritiker werfen ihm vor, sich in den 90er Jahren mit teilweise dubiosen Methoden Mehrheiten bei russischen Fernsehsendern und Zeitungen erworben zu haben. Nach dem Machtantritt von Vladimir Putin wurde Beresowski ins Londoner Exil getrieben und verlor sein Medien-Imperium. Seit dem kritisiert er, dass Putin die Pressefreiheit unterdrückt. Paul Klebnikov, vom US-Magazin FORBES, wirft Beresowski jedoch vor, selber Journalisten manipuliert zu haben. Klebnikov wurde im Juli 2004 in Moskau ermordet.
Der Beitrag von Jürgen Hansen und Simone Stripp lief am 9.4. 2001 auf 3sat "kulturzeit".
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