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FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache über Telefonbetrug mit Glücksspielen in Österreich, im Zuge einer Pressekonferenz am 25. Mai 2010.
Aktuelle Meldung vom 26.Mai 2010:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100526_OTS0135/fpoe-strache-leitende...
FPÖ: Strache: Leitendem Beamten in Causa Telefonbetrug soll offenbar Fall entzogen werden
Höchst aufklärungsbedürftig ist die Vorgangsweise in Sachen Telefonbetrug mit Glücksspielen. "Wie man hört, soll dem leitenden Beamten, der auch Hausdurchsuchungen angeordnet hat, der Fall entzogen werden", berichtete heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Offenbar herrsche hier von höchster Stelle aus ein Interesse daran, diesen Kriminalfall still und heimlich zu entsorgen. Dies verwundere nicht, wenn man wisse, dass die beiden Hauptverdächtigen, Walter Amon und Franz Marek, über beste Verbindungen zu den Regierungsparteien und insbesondere zur Wiener SPÖ verfügen würden.
Amon habe auch durch Bürgermeister Häupl das Goldene Verdienstzeichen der Stadt Wien verliehen bekommen.
Strache kündigte eine Anfrage an die Innenministerin an, ob tatsächlich politische Interventionen gegen den leitenden Beamten stattgefunden hätten. Die FPÖ werde bei dieser Causa jedenfalls sicher nicht lockerlassen.
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100525_OTS0139/fpoe-strache-telefonb...
FPÖ: Strache: Telefonbetrug mit Glücksspielen - FPÖ leitet Unterlagen an Staatsanwaltschaft weiter
Utl.: Rasche Aufklärung und Strafverfolgung gefordert =
Die ORF-Sendung "Am Schauplatz" hat sich vergangenen Freitag unter dem Titel "Die Glücksfalle" mit dem kriminellen Geschäft der Telefon-Abzocker befasst. "Das ist ein Thema, das nicht sang- und klanglos untergehen sollte, und uns sind mittlerweile auch weiterführende, sehr detaillierte Fakten zugegangen, die wir aufgrund ihrer Brisanz an die Staatsanwaltschaft weitergeben werden", erklärte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache heute dazu in einer Pressekonferenz, die er gemeinsam mit dem Wiener FPÖ-LAbg. Wolfgang Jung abhielt.
"Es handelt sich hier um ein Firmengeflecht mit dem Zentrum in Wien", erläuterte Strache. Über Sub-Firmen und Call-Center würden Personen zur Teilnahme an Glücksspielen geworben. Gegen einen monatlichen Betrag sei diesen die Verwaltung ihres Kontos und die Benachrichtigung über eventuelle Gewinne zugesagt worden. Der Einzug der "Gebühr" erfolgte über die jeweiligen Bankkonten.
Zielpersonen seien in erster Linie Personen über 70 Jahre, weil man sich von diesen wenig Kontrolle und ebenso wenig Widerstand etwa bei Androhung von Pfändungen usw. erwarte, führte Strache weiter aus. Die Adressen, aber auch die Bankdaten der Kunden würden, teilweise illegal, in großem Umfang eingekauft.
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"Diese Hintergrundgesellschaften lieferten die Gewinne überwiegend an zwei Stiftungen zugunsten der eigentlichen Betreiber ab, die Herren Walter Amon, ehemaliger ORF-Betriebsrat, und Franz Marek", erklärte Strache. "Beide verfügen im Übrigen über hervorragende Verbindungen zu den Regierungsparteien und insbesondere zur SPÖ Wien."
In der Bundesrepublik Deutschland, dem Hauptgeschäftsfeld, sind schon zahlreiche Verfahren im Gange, es gab auch schon Hausdurchsuchungen und Verhaftungen untergeordneter Personen, die aber, weil extrem abhängig, bisher kaum Aussagen machten. Die Einziehung der Beträge von den Konten der meist unfreiwilligen Kunden erfolgte in der weitaus überwiegenden Zahl der Fälle klaglos, auch wenn keine Einziehungsberechtigung vorlag, weil die Einzieher den Banken pro Dienstleistung relativ hohe Abgaben entrichten. Bei den seltenen Reklamationen wird zurückgezahlt, derselben Person wird dann aber oft kurz darauf wieder ein Betrag von einer anderen Betreiberin abgebucht.
"Durch die Konzentration auf einen teilweise hilflosen Personenkreis entstehen soziale Probleme für eine große Gruppe von Menschen, die sich nicht ausreichend artikulieren kann und die auch der Verbraucherschutz nicht genügend vertritt", so Strache. Es sei hier eine entschiedene Stellungnahme und Parteinahme für die ältere Generation notwendig. "Wir dürfen unsere Senioren nicht diesen kriminellen Machenschaften ausliefern. Wie der ORF letzten Freitag berichtet hat, haben diese Summen, um die die Menschen betrogen wurden, manchmal sogar 200 Euro im Monat ausgemacht. Für einen Pensionisten ist das viel Geld."
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So einen bräuchten wir hier in Deutschland!
hirsebrey 1 year ago 6
Er sagt, was sich doch ca. 90% der Wiener denken!!! Und das find ich spitze! Ein Politiker zum angreifen!!!
Weiter so HC & FPÖ!
KBNFrEaK 1 year ago 5