Doku: Burma's.Secret.War.(Evan.Williams).(Myanmar-Aung.San.Suu.Kyi-Birmanie-NLD-Karens)

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Uploaded by on Nov 17, 2011

Burma's Secret War

Since late 2005 - early 2006 the SPDC has led an intensified assault on the civilian communities in the three northernmost districts of Karen State. Through this offensive the Army has sought to finally bring these regions and their indigenous populations under military control. Deeming those regions not fully under State control as "black areas", such as much of northern Karen State, the Army has applied a widespread shoot-on-sight policy, where civilians are targeted as enemies and killed as such. The Army has also applied this policy to anyone caught violating stringent movement restrictions in those areas already under firm SPDC control. Many of those shown below were killed for being caught in the 'free-fire' areas or for having violated SPDC-imposed movement restrictions.
http://www.khrg.org/photoreports/2008photos/gallery2008/section2.html
Wer kann, der flieht. Rüber nach Thailand, über eine durchlässige Grenze.
In Thailand können sie billige Fabrikarbeiter gut gebrauchen. Sie zahlen sie schlecht, behandeln sie noch schlechter. Die meisten erhalten von ihren Arbeitgebern selbst dann keine Originalpapiere, wenn sie vom Staat eine Arbeitsbewilligung erhalten haben - nur Kopien davon. Fotokopien erkennt die thailändische Polizei aber nicht an und weist alle Birmanen aus, die sie erwischt.

Für den Bau einer 65 km-langen Gaspipeline von Myanmar nach Thailand durch TOTAL und dem US-amerikanischen Konzern UNOCAL („ Yadana- Projekt") sollen --um die Pipeline vor Überfällen zu schützen- die Dörfer in diesem Gebiet weiträumig zerstört und die Bevölkerung zwangsumgesiedelt werden. Nach Berichten von Menschenrechtsorganisationen hatte die burmesische Armee Dorfbewohner zur Mitarbeit beim Bau der Yadana- Pipeline unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen gezwungen. Berichten zufolge sollen beide Ölkonzerne von der Zwangsarbeit gewusst haben.

Mindestens 400 Dorfbewohner sind von Burmas Militär gezwungen worden, an den Feierlichkeiten zum offiziellen Baubeginn des Tasang-Staudammes im Shan-Staat teilzunehmen. Gastgeber der Zeremonie war die thailändische Firma MDX, die den Staudamm entwickelt.
In den vergangenen zehn Jahren sind laut Sapawa bereits 60.000 Anwohner aus dem unmittelbaren Staudammgebiet und der vorgesehenen Überflutungszone durch Burmas Militär umgesiedelt worden. Damit verbunden waren Folter, Mord und Vergewaltigung.
Seit 1998 bereitet die thailändische MDX den Bau des Tasang-Dammes vor. Vor einem Jahr unterzeichneten MDX und Burmas Militärregierung eine Vereinbarung zum Bau des 7.110 Megawat-Projektes mit einer Höhe von mehr als 220m. MDX hat weitere Investoren gefunden. Die chinesische Gezhouba Group hat im März eine Ausschreibung gewonnen für den Bau des ersten Teils des Damms.

Bevor die Truppen in den Dschungel Ostbirmas geschickt werden, pumpt man sie mit Alkohol und Amphetaminen voll. Es wird ihnen befohlen, Frauen und Kinder zu vergewaltigen. Ganze Gegenden werden zu "Free Fire Zones" erklärt. Dort gilt kein Gesetz. Aufständische Dörfer werden niedergebrannt, 3000 in den vergangenen zehn Jahren. Die Soldaten töten das Vieh der Bauern. Und sie verminen die Gemüsefelder, damit die vertriebenen Dorfbewohner nie mehr zurückkehren können.1500 Menschen werden pro Jahr Opfer von Minen.

Kinder gegen Kinder
In keinem anderen Land der Welt, so hat es Human Rights Watch ermittelt, kämpfen mehr Kindersoldaten als in Birma. Auf beiden Seiten. Kinder gegen Kinder. Die birmanische Armee hat nach Schätzungen der Menschenrechtsgruppe 80.000 Kinder unter Waffen. Die meisten von ihnen wurden auf dem Schulhof zwangsrekrutiert, ohne Wissen ihrer Eltern. Arme Familien lockt das Regime mit ein paar Säcken Reis und dem Ruf "Tapfere Sprosse braucht die Nation''.

http://www.erinnerungsforum.net/forum/sehenswertes/gegen-das-vergessen/

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All Comments (6)

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  • THIS IS SAME LIKE SRI LANKA With Mahinda rajapaksha

  • @demongirlclaw

    Tja, man halte sich auch die Bodenschätze im Norden des Landes vor Augen, von denen China bereits jetzt profitiert.

  • @Rike19

    Ich denke die USA will im asiatischen Raum einen weiteren Fuss in die Tür kriegen.

    Den Amis ist es egal mit welchen Unrechtsregimen sie sich "anfreunden ".

    Hauptsache es dient den strategischen Interessen!

  • @NachDenkSeitenInge

    Angeblich soll sich das Land aktuell langsam Richtung Demokratie öffnen. Ich habe da meine Zweifel. Es geht diesem isoliertem Unrechtsregime in erster Linie um wirtschaftliche Interessen, nicht um Menschenrechte.

    Ich war 2005 einen Monat lang dort, überall im Land war das repressive Klima zu spüren.

  • Entsetzlich, wie viel Leid wir Menschen einander zufügen. Ich bin sprachlos und sehr betroffen.

    Alles nur wegen des Profits ausländischer Firmen/Konzerne/Banken. Sie korrumpieren Regierungen, setzen ihre Marionetten ein und beliefern sie mit Waffen, damit sie freie Hand haben bei der Ausbeutung. Hier ist Engagement gefragt, googeln und mitmachen!!. Danke fürs Hochladen.

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