JadeWeserPort ist der Name für ein am Jadefahrwasser in Wilhelmshaven von den Ländern Bremen und Niedersachsen geplantes und inzwischen in Bau befindliches Containerterminal.
Unmittelbar nach dem Urteil des OVG Lüneburg vom 7. März 2008 wurde mit den Baumaßnahmen begonnen. Dazu gehört auch die Umsetzung der gerichtlich verfügten Schutzmaßnahmen sowie die Vorbereitung des Spülgrundes. Im Mai 2008 konnte mit der Sandaufspülung begonnen werden. Für diese Maßnahme werden insgesamt zwei Jahre veranschlagt. Gleichzeitig begann man mit dem Aufschütten der Randdämme im Norden und im Süden der Hafenfläche. Ab August 2008 erfolgte das Rammen der Spundwände. Dafür werden insgesamt 50.000 t Stahl verarbeitet. Die Schaffung der Flächen erfordert die Aufspülung von etwa 45 Millionen m³ Sand. Besucher werden in einer Infobox über das Projekt informiert.[7]
Ursprünglich war beabsichtigt, die ersten 1000 von insgesamt 1700 Meter Kailänge bis Oktober 2011 fertig zu stellen und den Hafen zu diesem Zeitpunkt in Betrieb zu nehmen.[8] Durch zügige Bauweise sollten Fördergelder der Europäischen Union von bis zu 50 Mio. Euro in Anspruch genommen werden können.[9] Anfang 2010 wurde die erste Inbetriebnahme auf August 2012 verschoben, unter anderem weil die Betreiber-Gesellschaften Eurogate und APM Terminals International wegen der Wirtschaftskrise weniger Nachfrage als ursprünglich angenommen erwarten.
Bis März 2009, ein Jahr nach der Baufreigabe, sind 17,6 Mio. m³ Sand aufgespült worden, was etwa 40 % der erforderlichen Sandmenge entspricht. Außerdem ist ein größerer Teil der unterschiedlichen Bohlen für die Spundwand gerammt worden. Für die Eisenbahn- und Straßenverbindungen sind die erforderlichen Brücken errichtet worden.[10]
Bis Oktober 2009 sind alle Tragbohlen der Spundwand gerammt worden. Außerdem ist auf dem Gelände ein Betonwerk errichtet worden. In der Nacht vom 10. auf den 11. Oktober 2009 wurde der Saugbagger M30 beschädigt, als ein von ihm angesaugter Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg explodierte.[11]
Mitte 2010 hat die Firma Eurogate die Beschaffung der Containerbrücken ausgeschrieben. Ihre Montage wird ab Mitte 2011 erwartet.[12]
Im Januar 2011 wurde der erste Bauabschnitt der Kaje von 1000 m Länge an den Betreiber Eurogate übergeben. Die Gleisanlagen auf dem aufgespülten Gelände sind in Form einer 16-gleisigen Vorstellgruppe, die parallel zur nördlichen Hafenkante angelegt ist, weitgehend fertiggestellt. (Wikipedia)
Da tut sich ja immer mehr. Ich glaube, ich muss da auch mal wieder eine Rundtour machen :)
spiceprojects 7 months ago
1:02
Das sind wenigstens noch richtige Sandburgen.
Danke für das " Mitreisen lassen ".
tubephobia 8 months ago