China durchkreuzt die europäischen Pläne für den Aufbau des satellitengestützten Navigationssystems "Galileo". Bei der Entwicklung seines eigenen globalen Systems "Beidou" ("Kompass") nach dem Sternbild des Großen Wagens, das traditionell der Orientierung dient, haben die Chinesen die gleiche Radiofrequenz für die Übertragung reserviert wie die Europäer. Durch diese Überlappung könnte der sicherheitsrelevante Teil des europäischen Projekts praktisch nutzlos werden, warnen Experten. Mit der Frequenz in Chinas Besitz können die Europäer in einem Kriegsfall nicht das öffentlich verfügbare "Kompass"-Signal stören, ohne ihre eigenen gesicherten Signale zu blockieren. Mittlerweile liefert das russische Glonass schon weltweit Daten.
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