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Eisberge als Trinkwasserquelle vor den Kanaren?

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Uploaded by on Jan 18, 2011

http://www.youtube.com/user/kameg13
www.youtube.com-user-kameg13
Vom Pol zu den Kanaren
Ingenieur will Trinkwasser aus Eisbergen gewinnen
nano, RBB, Wiederholung von 3sat, 17.01.2011

Eisberge aus den Polregionen könnten Trinkwasser für trockene Erdteile liefern. Mit Schiffen lassen sie sich weite Strecken schleppen. In jedem Eisberg stecken Millionen Kubikmeter Frischwasser. Jedes Jahr brechen ca. 350 Milliarden Tonnen Eis von Grönland ab und schmelzen im Salzwasser des Ozeans dahin. Könnte man nicht versuchen, einen Teil dieser Eismasse als Trinkwasser nutzbar zu machen? Der französische Ingenieur George Mougin kämpft seit 40 Jahren für die Umsetzung dieser Idee. Mougin glaubt, dass es technisch möglich ist, einen mehrere Millionen Tonnen schweren Eisberg ins Schlepptau zu nehmen und in eine Region zu bringen, die dringend Trinkwasser benötigt - wie zum Beispiel die Kanaren vor der Küste Afrikas. Aber wie verhindert man, dass der Eisberg substantiell abschmilzt oder auseinanderbricht? Welche Meeresströmungen wären vorteilhaft für das Projekt? Gibt es Schlepper, die eine solche Last ziehen können?
"Die Eisberg-Produktion der Antarktis kann die Wasserbedürfnisse aller Menschen auf diesem Planeten abdecken," sagt der Ingenieur Georges Mougin. Das aus Eisbergen gewonnene Wasser ist wahrscheinlich das reinste der Welt.
Mougin hat die Möglichkeit eines Eisberg-Transports von Neufundland zu den Kanarischen Inseln im 3D-Computermodell getestet. In dieser Simulation konnte der Eisberg nach vier Monaten sein Ziel erreichen. In dieser Zeit verlor er ein Drittel seiner Masse, mehr als vier Millionen Tonnen Süßwasser waren aber noch übrig. Pro Tonne Süßwasser wird nach seinen Berechnungen ein Kilogramm Treibstoff verbraucht.
Um das Abschmelzen auf dem Weg nach Süden so gering wie möglich zu halten, muss der Eisberg in einem wasserdichten Textil verpackt werden. Dieser isolierende Schutzmantel schmiegt sich um den unteren Teil des Eisbergs, wo der Wasserverlust am größten ist.
Anerkannte Glaziologen und Meeresforscher unterstützen Mougin bei seinem Vorhaben.

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Meiner Meinung nach geht es auch einfacher:
1. Vor Ort schmelzen und das Wasser per Tankschiffen transportieren (kein Wasserverlust, schneller), denn am Zielort muss das Eis ja auch verarbeitet werden.
2. Vor Ort zerkleinern (sprengen, per Laser- oder Wasserstrahl zersägen, etc.) und die Teile auf Lastschiffen zum Zielort fahren. Unterwegs tauen die Blöcke auf, das Wasser wird in Tanks gesammelt (kein Wasserverlust).

Den ganzen Eisberg schleppen ist uneffektiv. Aber wenn es Staats-Subventionen gibt, macht das natürlich Sinn ....

Wenn die Erderwärmung allerdings so weitergeht (und das wird sie, und schneller wie von den sogenannten „Experten" vorausgesagt), dann gibt es bald kein Eis mehr und auch keine Gletscher. Wo bekommen wir dann das Wasser her?

Wie prophezeiten uns die Indianer schon vor ca. 350 Jahren:
„Es wird eine Zeit kommen, wo der weisse Mann vor vollen Tellern verhungern wird."

.

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Uploader Comments (kameg13)

  • Wenn man es so macht, wie du denkst, verbraucht man aber mehr Treibstoff

  • @Penthesilea9

    das glaub ich nicht, da schiffe ein besseres strömungsverhältnis haben, wie der klotz von eisberg. wenn man katamarane nimmt, wird es noch besser.

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All Comments (3)

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  • juhu ich hab den Bericht wieder gefunden. coole sache. danke :)

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