Rezitation: Ulrich Matthes
Vergleichsrezitation: Fritz Stavenhagen
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Link:
Mit gelben Birnen hänget
Und voll mit wilden Rosen
Das Land in den See,
Ihr holden Schwäne,
Und trunken von Küssen
Tunkt ihr das Haupt
Ins heilignüchterne Wasser.
Weh mir, wo nehm ich, wenn
Es Winter ist, die Blumen, und wo
Den Sonnenschein,
Und Schatten der Erde ?
Die Mauern stehn
Sprachlos und kalt, im Winde
Klirren die Fahnen.
Alle Bilder:
M.C. Escher
@watteau6 Es spielt keine Rolle, was für ein Mensch Hölderlin war, es geht hier nur um den Text. Aber ich finde den Vortrag auch nicht gelungen - es klingt, als hätte der Leser Angst vor dem Text oder wäre Anfänger im Lesen...
LiquidBlunt 2 weeks ago
hölderlin ist stark, stolz, aufrecht und unendlich klar. weshalb die tendenz ihn so mimosenhaft zu interpretieren? dies hier fürchterlich. bruno ganz auf ecm um vieles besser
watteau6 3 months ago
Ein herrliches Gedicht. Es ist Musik in sich selbst.
Sush108 1 year ago
Bin ja sehr dankbar, daß man hier noch Hölderlingedichte hören kann, die nicht von Heidegger gesprochen sind.
Habe zwar Hölderlin durch Hedegger richtig kennengelernt, aber mitlerweile finde ich die Rezitation von Heidegger derart fad, daß ich ein wenig das widerrufen möchte, was ich als SienceArtSpirit geschrieben habe. ;-)
HyperionAnBellarmin 1 year ago
@ScienceArtSpirit
gut erkannt!
Mangelnder Sachverstand muss für die "zweite Hälfte" vorgeherrscht haben.
Traurig, das.
Ein so schönes, ein wichtiges Gedicht!
johnrobieagain 2 years ago
Ja spürt der Sprecher nichts bei diesem herrlichen Gedicht ?
Oder versteht er es nicht ?
Wo ist das Gefühl ?
ScienceArtSpirit 2 years ago
beautiful-thanks for posting -gus
gustransman 2 years ago