Lena Meyer-Landrut, Teilnehmerin des ARD-Carstings "Unser Star für Oslo", jetzt, nach ihrem Sieg, nur noch kurz "Lena", ist in den Medien so oft zu sehen wie keine andere Person zur Zeit. Die personengebundenen Informationen werden immer kürzer, wie der Name, und die medialen Informationen häufen sich über alles. Dabei bekommt der Zuschauer den Eindruck, alles über Lena zu erfahren. Das "Alles" schichtet sich auf in seinem Gedächtnis und durchdringt sich zu einem konfusen Bild der Erinnerung zu der Person "Lena", die er eigentlich nicht kennt, die er aber glaubt zu kennen, im Extremfall besser als eine nahestehende Person ...
Dazu sind im Internet und u.a. auch bei YouTube Informationen zu finden, die auch entwirrende, erhellende Aufklärungen in all diese Schichtungen bringen. Ein Beispiel dafür ist Klaus Kaukers "Oslo - Satellite - UnterDerLupe - UpTempo vs. Ballade (Lena Meyer-Landrut, Jennifer Braun)", siehe http://www.youtube.com/watch?v=6aN65E1naoU. Doch leider sind solche erhellenden Beispiele eher selten, stehen etwa zu den oberflächlichen Informationen im Verhältnis von 1 zu 1000. Das Verhältnis der gesehenen Informationen "erhellend" zu "oberflächlich" ist allerdings beiweitem extremer, etwa 1 zu 1.000.000.000 ...
Trotzalledem: ich drücke Lena die Daumen für Oslo,
dass dieses "natürlich gebliebene Mädchen" aus Hannover dort schöne Tage verbringen möge, ohne zu viel Scheinwerfer für andere mimen zu müssen, wie in den Wochen vor Oslo!
"Lena" wird wahrscheinlich weit vorne landen, vielleicht sogar gewinnen. Sie wird aber auch von der zunehmenden Informationsflut wieder überschwemmt werden - erst von der über sie selbst und dann von der über alles andere mögliche Herausragende oder auch Alltägliche - und dann wird sie wieder Lena Meyer-Landrut sein.
schrott!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
jerooone 1 year ago