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Phänomene des Alltags Teil 1

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  • Naja ist doch klar: Tagsüber ist alles klar, der gemeine Flaneur kann überall hin und findet den Weg. Aber Nachts iiset doch überall ein wenig unheimlich - besonders aber im Wedding, Tegel und Pankow, weshalb man diese Stadtteile nach Einruch der Dämmerung leiber meiden sollte. Deshalb sind die durchgestrichenen Schilder auch beleuchtet. Ganz klar.

  • Ein prototypischer Vorgang aus dem Kampf um unsere Ecklokale. Der Siegeszug der Matrazen-Outlets! Inzwischen befindet sich in JEDEM Häuserkarre unserer Grossstädte eine Matratzenfabrik, deren gigantische Produktionskapazität sich des Überdrucks jeweils über die hellbeleuchten Eckläden entledigt (Outlet). Die Besitzergruppe dieser Outlets zwingt ihre Franchise-Nehmer zu maximaler Beleuchtung und verbietet den Kommunen konkurrierende Lichtquellen. Berlin dimmt diese daher per Tesa-Band um ca. 25%.

  • Vielleicht kann sich Berlin bald nicht mehr die Beleuchtung der Schilder leisten. Sprich: Die durchgestrichenen, noch beleuchteten, werden demnächst abmontiert. "Mach das Licht aus wenn du gehst" hat Sven Regener mal gesungen ...

    Ahoi aus Wien ;-)

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