Von Dmitri Schostakowitsch
Die junge und schöne Katerina leidet unter der Liebesunfähigkeit ihres langweiligen Mannes Sinowi und unter der Tyrannei ihres Schwiegervaters Boris. Während einer Dienstreise ihres Gatten gibt sie der Verführung des Hilfsarbeiters Sergei nach und beginnt mit ihm ein Verhältnis. Mittels Rattengift räumen die beiden Boris aus dem Weg, und als Sinowi die beiden ertappt, ermorden sie auch ihn. Als Katerina und Sergei gerade ihre Hochzeit feiern, wird Sinowis Leiche entdeckt und die Polizei alarmiert. Das mörderische Paar wird zu lebenslanger Zwangsarbeit verurteilt, doch im Strafgefangenenlager muss Katerina erkennen, dass sich Sergei der jungen Sonjetka zugewandt hat. So ermordet sie ihre Nebenbuhlerin und tötet sich selbst.
1934 in Leningrad uraufgeführt, begeisterte »Lady Macbeth von Mzensk« durch die kompromisslose Darstellung niederer Exzesse und menschlicher Grausamkeiten. Schostakowitsch allerdings wollte die Titelheldin nicht anklagen, sondern ergriff leidenschaftlich für die psychologisch hochspannende Frauenfigur Partei: Ich interpretiere Katerina Ismailowa als eine komplexe, tragische Natur. Sie ist eine liebevolle Frau, eine tief sensitive Frau, keinesfalls gefuhllos.
THAT WAY kitch is...
TheJakubPalacz 1 month ago