Die Rheinische Kapuzinerprovinz von 1626 und die Kölnische Provinz hatten im Jahr 1761 insgesamt mehr als 1.500 Mitglieder. Trotz Hungersnot, Kriegswirren, Pest und Verfolgung waren die Provinzen stark gewachsen.
Die Säkularisation mit dem Reichsdeputationshauptschluß von 1803 führte dann zum Klostersturm, die Orden durften keinen Nachwuchs mehr aufnehmen und mussten aufgeben. 1834 wurde als letztes das Kapuzinerkloster in Werne geschlossen.
Doch schon am 1. Mai 1851 konnten die ersten Kapuziner aus Tirol und den Niederlanden wieder nach Werne kommen. Dieses Ereignis feierten die Rheinisch-Westfälischen Kapuziner im Jahr 2001 als Jubiläum: die Neubelebung in Form der jetzigen Ordensprovinz.
Aus diesem Anlass kamen auch der damalige Generalminister, Br. John Corriveau, und viele andere Brüder aus den damaligen Gründungsprovinzen zum Jubiläumsfest nach Werne.
Diese Folge der Reihe "Jedem ein Bruder sein - Kapuziner" gibt Eindrücke vom Jubiläum und Teile der Festpredigt von Br. Anton Rotzetter wieder.
Die Filme der Serie, die in regelmäßiger Folge um neue Beiträge ergänzt wird, geben Einblick in das Leben der Brüder und ihrer Gemeinschaft. Sie vermitteln das Besondere der Lebensweise gemäß der franziskanischen Ordensregel: "Jedem ein Bruder sein".
Realisation der Serie: Martin Gertler, Redaktion: Br. Christophorus Goedereis
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