Alert icon
We're changing our privacy policy. This stuff matters.  Learn more  Dismiss

Richard Wagner: Parsifal, III. Akt, Karfreitagszauber (Ich bins der all dies Elend schuf)

Loading...

Sign in or sign up now!
Alert icon
Upgrade to the latest Flash Player for improved playback performance. Upgrade now or more info.
1,698
Loading...
Alert icon
Sign in or sign up now!
Alert icon

Uploaded by on Dec 15, 2008

Richard Wagner: Parsifal, III. Akt, Karfreitagszauber ("Und ich, ich bins der all dies Elend schuf"). Live Recording from Dornach (CH), with Michael Gniffke as Parsifal, Thomas Herzog (Conductor), Volker Vogel (Director), Basler Festival Orchester. March 2008

Category:

Music

License:

Standard YouTube License

  • likes, 0 dislikes

Link to this comment:

Share to:

Uploader Comments (marfikgnidka)

  • Das ist sicherlich nicht zu vergleichen. Wir hatten nur 3 Probentage .... Aber ja ... Bayreuth ist Bayreuth

see all

All Comments (12)

Sign In or Sign Up now to post a comment!
  • rfstgt sagte auch: "Die sogenannte Entrümpelung hatte ja auch mit den Geldnöten nach dem Krieg zu tun, war also in diesem Ausmaß nicht unbedingt nur künstlerisch bedingt. Ich muss mich da im Gegensatz zu ihnen auf das verlassen, was ich gelesen habe".

    Was Sie hier sagen ist algemein bekannt und wird durch mich auch nicht bestritten.....

  • Leider kann ich nicht offen reagieren auf rfstgt. Er sagt dass die erste Regisseure von aussen Bayreuth in die 80er Jahren inszenierten. Das ist aber falsch. Anfang 70er Jahren inzsenierten schon August Everding (mit Bühnenbild von Josef Svoboda) den Tristan, und Götz Friedrich in 1974 den Tannhäuser. Beide Vorstellungen hab ich damals gesehen. Und besonders den Tristan fand ich sehr schön. In 1976 kam dan Chereau mit den "Jahrhundert Ring", den mir damals gar nicht gefiel...

  • Die sogenannte Entrümpelung hatte ja auch mit den Geldnöten nach dem Krieg zu tun, war also in diesem Ausmaß nicht unbedingt nur künstlerisch bedingt. Ich muss mich da im Gegensatz zu ihnen auf das verlassen, was ich gelesen habe. Wieland war wohl auch mehr der griechischen Sagenwelt verbunden (Ring), als der Germanischen, kein Wunder nach den Erlebnissen mit "Onkel Wolf". Was sie schildern ist das Werkstattprinzip-eine gute Sache, wie ich finde-die Inszenierungen stetig zu verbessern.

  • Wieland hat nur einen Parsifal inszeniert (1951) den er zwar immer etwas änderte (verbesserte).Letzte Vorstellung in 1973. Ich war dabei (szenisch betreut von Peter Lehmann. Die Entrümpelung des sogenannten Neubayreuther Stils fand statt am Anfang des 50er Jahren. Später hat Wieland immer mehr die Bühne "aufgebaut". Sein zweiter Ring gab gar keine leere Bühne zu sehen (nur am Ende der Walküre und der Siegfried. Bei der Generalprobe sagte Wieland oft: Nächstes Jahr machen wir alles anders.

  • ...schade,dass sie am Schluß wieder persönlich werden.Dass auf der Bühne zuviel passiert,haben manche Kritiker, Gäste und übrigens auch unsere Bundeskanzlerin genauso gesehen...es muss also was dransein."Man kann bei Schlingensieff nicht alles sehen"..weiter hinten im Zuschauerraum sicher kaum noch etwas und photosensible Zuschauer müssen an der Inszenierung verzweifeln.Letztendlich wurde Schlingensieffs Spielwiese aber auch Künstlern zuviel..zeigt der Ausstieg des Parsifaldarstellers.

  • Das ist das grosse Wunder bei Hernn Schlingensief. Die Zuschauer sind wirklich beteiligt an das Werk im Sinne Joseph Beuys' erweiterte Kunstbegriff.

    Der Gral kann ja überall sein: auch in der Favola von Sao Paulo, aber auch in Auschwitz. Wenn Sie solche Sachen nicht verstehen ist das sehr schade, denn darum ging es bei Richard Wagner. Auch er sagte: "Kinder macht neues!"

  • Zum Beispiel.

    Im zweiten Akt erzählt Kundry Parsifal über seine Mutter, die ihn behütete und ihn fern der Welt hielt. Inzwischen sieht man im Schattenbild wie Herzeleide ihr Kind todwürgt. Das war AUCH eine Realität, wenn man das psychologisch betrachtet.

    Den Gral ist bei Schlingensief das Leben selber: ein lebendes Kaninchen wird hereingetragen. Man kann bei Schlingensief nicht alles sehen. Aber man macht seine Wahl. Jeder Zuschauer hat andere Dinge gesehen, erlebt.

  • Was die Inszenierung betrifft haben Sie recht. Ich war immer ein grosser Bewunderer von Wieland Wagner und bin ihn auch begegnet in 1965, während seine Neuinszenierung seines zweiten Rings. Auch sein Parsifal, Tannhäuser und Tridtan habe ich einige malen gesehen. Damals alles sehr modern. Aber wenn er jetzt noch lebte hätte er das alles ganz anders gemacht. Jetzt leben wir ja fast ein halbes Jahrhundert später.

    Schlingensief wirkt mit associative Bilder.

  • Diese Inszenierung ist offenbar an Wieland Wagners letzten Inszenierungen angelehnt, mit wenig Aufwand, auf Kulissen weitgehend verzichtend und viel mit Beleuchtung gestaltet. Sie traditionell zu nennen ist Unsinn. Dann müssten sie die Entrümpelung des Neubayreuther Stils auch traditionell nennen. Schlingensiefs Inszenierung war vollkommen überfrachtet, und zwar so, dass die Zuschauer vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sahen,also was vielleicht "damit gemeint war".

Loading...

Alert icon
0 / 00Unsaved Playlist Return to active list
    1. Your queue is empty. Add videos to your queue using this button:
      or sign in to load a different list.
    Loading...Loading...Saving...
    • Clear all videos from this list
    • Learn more