Hände weg vom Acker, Mann!

Loading...

Alert icon
Upgrade to the latest Flash Player for improved playback performance. Upgrade now or more info.
42,124
Loading...
Alert icon
Sign in or sign up now!
Alert icon
Loading...

Uploaded by on Dec 5, 2011

E-Mail-Aktion unterzeichnen: http://www.haende-weg-vom-Acker-Mann.de
Spekulation schafft Hunger. Wer auf Lebensmittelpreise wettet, spielt mit dem Leben anderer Menschen. Fordern Sie die Deutsche Bank zum Ausstieg auf -- unterschreiben Sie jetzt: http://www.haende-weg-vom-Acker-Mann.de

Link to this comment:

Share to:

Uploader Comments ( foodwatchTV )

  • Wie 'saxumcrucis' schon andeutete: An die eigene Nase fassen, im eigenen Haushalt und im Handel nicht so viel Nahrungsmittel vergeuden.

    Dann sinkt die Nachfrage, auch die Nachfrage nach Rohstoffen, und die Spekulation wendet sich ab.

    Und selbst dann:

    Unsere Art der Zivilisation, des Fortschritts und Konsums ruiniert die Welt und die Existenzgrundlagen der Menschen als Gesamtheit. Von dieser wird ein großer Teil nur noch behandelt wie eine "überflüssige Biomasse".

  • Schön, wenn das so einfach wäre! bei der Nahrungsmittelspekulation geht es nicht um Nachfrage nach Nahrungsmitteln, sondern um Finanzinstrumente: Hier werden Anlagepapiere angeboten, mit denen auf die Preisentwicklung von Mais, Weizen etc. gewettet wird. Die Nachfrage nach diesen Papieren ist losgelöst von diesen Rohstoffen selbst, es geht um Kapitalanlage. Das Problem ist: Die Papiere schaffen virtuelle Nachfrage - und treiben so die Preise für diese Rohstoffe in echt nach oben.

  • Du irrst.

    Wenn die Nachfrage der Hersteller für Rohstoffe im Realmarkt deutlich sinkt, sinkt auch der Preis bei den Anbietern.

    Die Leute, die 'gewettet' haben, verlieren dann einen Haufen Geld.

  • Es entsteht keine Nachfrage "der Hersteller", sondern eine virtuelle Kauf-Nachfrage. Und wenn das Angebot gleich bleibt,aber die Nachfrage nach Produkten steigt, steigt auch der Preis. Natürlich kann man bei den Wetten auch verlieren, keine Frage. Nur: Als langfristige Geldanlage haben Rohstoff-Papiere bisher funktionier (wenn auch oft mit mäßig guter Rendite). Entscheidend ist aber: Egal, wie die Wette ausgeht, die Banken verdienen immer - sie kassieren nämlich Gebühren.

  • @foodwatchTV: Welche Wert-Papiere sprechst du über? Die Rohstoffe handeln sich heutzutage überwiegend an dem Futures-Markt. Da kann sicher eine "virtuelle nachfrage" entstehen, aber ebenso auch "virtuelle angebot". In Wirklichkeit - die Futures sind so konstruiert dass immer 50% Marktteilnehmer auf die steigerung der Preis spekulieren, und 50% auf die Verringerung der Preis spekulieren. Das ist immer so!

  • Nicht die Rohstoffe selbst werden an den Future-Börsen gehandelt. Sondern Optionen auf virtuelle Rohstoff-Lieferung - nur richtet sich ein Landwirt beim verkauf seines Weizens an dem Preis der Future-Börsen. Der Future-Preis beeinflusst den Preis auf den Spot-Märkten, wo der Rohstoff physisch gehandelt wird. Und v.a. Indexfonds, die auf dem Futuremarkt einseitig als Käufer auftreten, also long-only gehen, treiben die Preise für Rohstoff-Futures,losgelöst von Angebot/Nachfrage.

Top Comments

  • Gelungene bildliche Darstellung, Daumen hoch dafür.

see all

All Comments (63)

Sign In or Sign Up now to post a comment!
  • Ich kann die Argumentationsweise verstehe.

    Ich handele auch mit Derivaten mit Basis Zucker, Mais, Getreide etc. und solang es nicht illegal ist verstehe ich das Problem ehrlich gesagt nicht.

  • Ach so, warum ich diese "Berechnung" überhaupt erwähnt habe... Ich war inspiriert von Ruppe Koselleck und seinem Kunstprojekt zur Übernahme von BP.

    youtube.com/watch?v=gbgocyAiy5­g&feature=related

  • Aua! Meine Rechenkünste sind miserabel. Dann laß es 1000-2000 Euro pro EG-Bürger sein. Mich wundert allerdings, daß Du gar nicht meine naive Vorstellung von einer feindlichen Übernahme durch einen - wie soll ich sagen - "demokratischen Investoren-Verein" abkanzelst, sondern nur meine falsche Rechnung... Für weitere Milchmädchen-Berechnungen stehe ich gerne zur Verfügung.

  • 40-50% der produzierten Nahrungsmittel werden weggeschmissen bevor der Endverbraucher es kaufen kann. Zum Teil schon direkt nach der Ernte (keine Normgröße etc.) zum Anderen in den Supermärkten wegen Verfallsdatum oder weils nicht mehr nett aussieht. Da haben wir als Endverbraucher so gut wie gar keinen Einfluss! Wo sonst viel weggeschmissen wird ist in der Gastronomie. Aber nicht im Familienhaushalt.

  • Wirklich sehr gut gemacht und umgesetzt!

  • Wie ist das Ergebnis? Wo ist das Ergebnis?

  • Na mit den Rechenkünsten steht's nicht allzu gut, was? Zwischen Million und Billion kommen noch die leidigen Milliarden. Erst denken, dann schreiben.

  • Lächerlich.

  • Zum Thema „Spekulation mit Nahrungsmitteln“ gibt es eine Petition an den Deutschen Bundestag auf occupy-occupy.de

    Bitte bis zum 5. Juni 2012 online unterzeichnen.

    -Frank

  • wenn nur 5% der bankkunden ihr geld abheben, bricht das zinsbasierte geldsystem / bankensystem zusammen, denn es ist ein schneeballsystem, siehe auch - steuerboykott org - als plan b und ausstieg aus diesem irrweg...

  • Loading comment...
Loading...

Alert icon
0 / 00Unsaved Playlist Return to active list
    1. Your queue is empty. Add videos to your queue using this button:
      or sign in to load a different list.
    Loading...Loading...Saving...
    • Clear all videos from this list
    • Learn more
    to add this to a playlist