http://facebook.com/WissensMagazin ... Evolution der Lebewesen (Teil 3): Gutes Design, schlechtes Design.
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Es reicht nicht aus, fossile Zwischenformen zu finden, sie alle müssen auch den Abfolge-Test bestehen. Das Alter der Fossilien muss zum Fortschritt der Entwicklung von urtümlich zu modern passen.
Das Alter von Fossilien zu bestimmen, ist ein aufwändiger Prozess bei dem mehrere Methoden parallel angewendet und die Ergebnisse dann miteinander verglichen werden. Hierdurch werden zuverlässige Altersdatierungen erreicht.
Etwas schwieriger ist es, sicher zu stellen, dass das festgestellte Alter auch wirklich der Zeitpunkt des ersten Erscheinens einer damals noch lebenden Zwischenstufe ist. Schließlich kann ein Vorgänger durchaus eine Zeit lang parallel mit einem Nachfolger existieren -- nur weil Neues entsteht, stirbt Altes nicht gleich aus!
Im Gegenteil: Eine optimal angepasste Lebensform kann über eine sehr lange Periode ohne Veränderung existieren. Moderne Krokodile zum Beispiel haben rund 100 Millionen Jahre ohne größere äußere Abänderungen durchgehalten, Kakerlaken sogar rund 280 Millionen Jahre.
Beim Reptilien-zu-Vogel-Beispiel sind nahezu alle Zwischenstufen zeitlich in der richtigen Reihenfolge vorhanden. Auch der Fossilreihen-Test wird bestanden: Zuerst kommen die einzelligen Bakterien, gefolgt von Schwämmen und Seesternen, gefolgt von Fischen, Amphibien, Reptilien und Säugetieren.
Bei der Untersuchung des Körperbaus lebender Organismen stoßen wir immer wieder auf Organe, die keine oder eine veränderte Funktion haben, und die teilweise überhaupt nicht zur Körperstruktur passen.
Flügel zum Beispiel. Flügel haben eine sehr komplexe Struktur; speziell angepasst zum Fliegen. Warum aber hat der Vogelstrauß dann Flügel? Seine Flügel sind nicht nutzlos, aber sie sind als Flügel - also zum Fliegen - ohne Funktion.
Die rudimentären, blinden Augen der Maulwürfe, von Höhlenfischen und Salamandern lassen sich leicht durch ihre Vorfahren erklären; für diese Tageslicht-Wesen waren Augen wichtig. Schlangen sind eindeutig die Nachfahren von vierbeinigen Reptilien. Die meisten Pythonarten haben noch immer rudimentäre Beckenknochen, versteckt unter ihrer Haut.
Es gibt keine rudimentäre Struktur, die nicht irgendwann bei irgendeinem Vorfahren einmal sinnvoll und funktional war. Rudimentäre Organe ergeben nur im Lichte der Evolution einen Sinn. Wissenschaftler haben keine Organe gefunden, die nicht mit der Evolutionstheorie zu erklären sind.
Mitunter finden wir Beispiele für fehlerhaftes Design im Körperbau wenn wir die Spur zu unseren Vorfahren verfolgen. Bei uns Säugetieren liegen Atem- und Verdauungstrakt über Kreuz. Wir sind dadurch nicht in der Lage gleichzeitig zu essen und zu atmen. Warum aber existiert diese schlecht „geplante" Anatomie?
Einer unserer frühsten Vorfahren, der urtümliche Lungenfisch, schluckte die Luft um zu atmen. Die Blase, die die Luft hielt, ist der Vorgänger unserer Lungen. Wir Menschen haben dieses originale „Design" geerbt. Unser Mund verbindet daher den Verdauungs- mit dem Atemapparat, obwohl das heute zu Problemen führt: Menschen können durch Verschlucken von Gegenständen ersticken.
• http://www.vip-infotainment.de/Buecher/Tatsache_Evolution_Was_Darwin_nicht_wi...
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der Hersteller dieses videos soll doch bitte den Überflüssigen steißbein bei sich entfernen lassen!!! dann glaub ich das er auch wirklich überflüßig ist.
Retzlav 1 month ago
@Retzlav: Warum sollte das jemand tun? Das Steißbein ist zwar überflüssig, aber es stört ja nicht ... außer wenn man stürzt und drauffällt. ;)
WissensMagazin 1 month ago