Serengeti Trailer 1 Deutsch HD (Ofizieller Trailer)

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Uploaded by on Dec 13, 2010

Dt. Start: 2. Februar 2011
FSK: 06

Inhalt:
50 Jahre nach Bernhard Grzimek´s Film „Serengeti darf nicht sterben", der mit einem Oscar prämiert wurde, ist die Serengeti erneut Handlungsort für ein Kinonaturereignis. Universum Film schließt mit diesem Dokumentarfilm an den Erfolgen von „Unsere Erde" und „Unsere Ozeane" an. Das Leben in dieser faszinierenden Landschaft wird einfühlsam von Hardy Krüger jr. dokumentiert.

Jahr für Jahr ziehen fast zwei Millionen Zebras, Gnus, Antilopen und Büffel durch die Savanne im Osten Afrika. Auf der Suche nach Nahrung und Wasser durchqueren sie dabei das 30 000 Quadratkilometer große Gebiet, das als Serengeti bekannt ist. Die Unberührte Landschaft, die zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt, erstreckt sich zwischen Tansania bis nach Kenia. Den Kampf ums Überleben und die Bedrohung durch Leoparden, Geparden, Löwen und Krokodilen hat der promovierte Tierfilme Reinhard Radke in diesem faszinierenden Film eingefangen.

Die Huftierherden ziehen immer in gleichen Kreisen und auf denselben Routen durch die Serengeti. Diesen Kreislauf bedingen die Vulkane, die seit über 20 Millionen von Jahren im Norden Tansanias aktiv sind. Ihre fruchtbringende Asche, die bei einem Ausbruch in die Luft geschleudert und durch den Wind nach Nordwesten getragen wird, bildet die Grundlage für ein gigantisches Schauspiel des Tierreichs. Die Vulkane sind somit die Schöpfer der Serengeti, in der die größte Ansammlung von Huftieren zu Hause ist. Während der Regenzeit im Februar geht es den Tieren auf den üppigen Graslandschaften gut. Auf einer Fläche von einem Quadratkilometer werden bis zu 1000 Gnus und Zebras satt. Doch ist die Regenzeit im Mai vorbei, schirmen die Vulkanberge die Serengeti vor den feuchten Monsunwinden des Indischen Ozeans ab. Durch die Dürre in den Ebenen vertrieben, wandern die Tiere auf Suche nach Nahrung und Wasser in die Steppe. Weitere 100km nördlich beginnt das Buschland, das von Elefanten und Warzenschweinen beherrscht wird. Hier treffen die Huftiere auch wieder auf Löwen, die in der Deckung der Bäume und Büsche Jagd auf sie machen.
Weiter im Westen führt die Reise die Tiere zum Grumeti-Fluss der weitere Feinde, die Krokodile, birgt. Hinter dem Fluss vollführen die Gnus im Juni ihre Paarungszeit, aus der wenige Wochen später zahlreiche Jungtiere hervorgehen. Im August verlassen die Tierherden den Grumeti und wandern weiter Richtung Norden, wo sie während der andauernden Dürre und den hohen Temperaturen vor den Bränden flüchten müssen. Doch hinter dem verbrannten Land erwartet die Tiere im Masai Mara Reservat in Kenia frisches Gras. Der Mara, das wichtigste Gewässer der Region, trocknet selbst bei der größten Dürre nicht aus und bietet dadurch den Tieren eine Lebensgrundlage. Bis September finden alle Tiere genügend Nahrung. Wenn die Mara abgegrast ist, zieht es die Herden weiter nach Süden, zurück in den tansanischen Teil der Serengeti, wo sich bereits die Regenzeit wieder ankündigt. Hier schließt sich der Kreis wieder. Die Huftiere sind wieder an ihren Ursprungspunkt, wo die Wanderung begann, zurückgekehrt. Für die dort verbliebenen Raubkatzen beginnt wieder die Jagdsaison...

Category:

Film & Animation

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