Es war 22:45 Uhr am späten Donnerstagabend, als die Fuldaer Wilmington-Halle in ihren Grundmauern wankte und das kleine Wunder - zumindest nach dem dramatischen Spielverlauf - wahr wurde. Fulda-Maberzell steht nach dem 3:2-Sieg gegen den Ligakonkurrenten TTC Frickenhausen erstmals in der Vereinsgeschichte in der Endrunde um den deutschen Tischtennis-Pokal: Qing Yu Meng und Robert Svensson lagen im entscheidenden Doppel schon 0:2 nach Sätzen zurück und kaum einer der rund 250 Zuschauer setzte noch einen "Pfifferling" auf die Spieler des TTC Rhönsprudel Fulda-Maberzell.
Doch die beiden Tischtennis-Cracks drehten plötzlich auf und spielten sich förmlich in Ekstase. Satz Nummer drei und vier gingen gegen die starken Bastian Steger und Kenta Matsidaira mit 11:9 und 11:7 an die Hausherren. Der fünfte Satz musste die Entscheidung darüber bringen, ob Maberzell oder die Gäste vom TTC Frickenhausen in die lukrative Finalrunde am 27. Dezember in Dortmund einziehen würden. Meng/Svensson brachten ihre Gegner schier zur Verzweiflung und gewannen unter tosendem Beifall mit 11:9. Die erste Finalrunden-Teilnahme im Deutschen Tischtennis-Pokal war perfekt.
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