Der tschechische Schriftsteller Jiri Stransky ist ein lebendes Zeugnis für die tragische Geschichte Mitteleuropas im 20. Jahrhundert. Seine Familie wurde von den Nazis und den Kommunisten verfolgt, er selbst saß mehrfach im Gefängnis. Der heute 77jährige frühere Regimegegner beteiligt sich an einem Prager Schulprojekt, bei dem es um die kommunistische Vergangenheit geht. Es heißt: "Geschichten von der Ungerechtigkeit". Stransky erzählt über seine Familie - und über sich. Jiri nahm in den letzten Kriegstagen als Teenager am Prager Aufstand teil. Später verdächtigten ihn die Kommunisten als Spion, ließen ihn nicht studieren und zwangen ihn zur Arbeit im Bergbau. Damals entdeckte er seine Neigung zum Schreiben, 1992 wurde er Präsident des tschechischen PEN-Clubs.
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