Hintergrund des Filmes ist der Widerstand in bolivischen Cochabamba, denn der Wasserkrieg im Film „Und dann der Regen" war bittere Wahrheit Boliviens Anfang der Jahrtausendwende. Unter der Führung des französischen Wasserkonzerns „SUEZ" wurde 1997 die bis dahin öffentliche Wasserversorgung von El Alto und La Paz verkauft. Der amerikanische Konzern „Bechtel" erwarb mit einem geheimen und illegalen Vertrag die gesamten Wasserrechte der Provinz Cochabamba. Die Weltbank setzte die bolivianische Regierung unter Druck und die deutsche „GTZ" („Gesellschaft für technische Zusammenarbeit") entwarf ein „Gesetz zur Legalisierung des Privatisierungsvertrags". Sogleich gingen die Wasserpreise dreifach nach oben, was zu katastrophalen Umständen in der wütenden Bevölkerung Boliviens und zum „Wasser-Krieg" führte.
Drehbuchautor Paul Laverty und Darsteller Juan Carlos Aduviri waren bei der Filmpremiere in Berlin anwesend. „Und dann der Regen" startet bundesweit am 29. Dezember 2011 im Verleih der Piffl Medien GmbH.
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