ARTE Thema - Für eine andere Welt Teil 2/4

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Uploaded by on Nov 13, 2010

Für eine andere Welt
Griechenland, Frankreich, Dänemark, Brasilien oder China - überall auf der Welt regt sich entschiedener Widerstand. Hier der Zorn der Jugendlichen, dort die Kritik an den gesellschaftlichen Verhältnissen, der Aufstand der vom System Ausgeschlossenen.
Nie zuvor war der Geist der Revolte so stark und so verbreitet. Allein im Jahr 2009 wurden weltweit 524 Aufstände gezählt, und fast ein Drittel davon fand in Europa statt. Alle Proteste werden von jungen Menschen getragen, die ihrem Unmut über die Globalisierung Luft machen wollen.

(Frankreich, 2010, 52mn)
ARTE F

Erstausstrahlungstermin:
Di, 9. Nov 2010, 23:03
---
http://videos.arte.tv/de/videos/fuer_eine_andere_welt-3515288.html

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Top Comments

  • Diese "Ich habe keinen Bock, mich mit Cops zu kloppen"-Sache kommt so bekannt vor... Wer hat schon Bock, nachts um die Häuser zu schleichen um Nazipropaganda von den Wänden zu entfernen, wer hat schon Bock konspirativ politische Treffen abzuhalten, weil die Cops sonst irgendwas reininterpretiren und ihren 129a draus basteln... Aber noch weniger hat mensch wohl Bock, das ausbeuterische System weiter hinzunehmen und sich schikanieren zu lassen.

    Ⓐ = ♡

  • geld bedeutet macht.

    durch macht wird jeder früher oder später korrupt und machtbesessen.

    wer die welt wirklich ändern will muss sich für eine welt ohne geld einsetzen. eine solidar-ökonomie.

    no gods. no states. no servants.

    (A)

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All Comments (21)

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  • @Bloodsein du kannst die utopie auch schon heute leben. in kleinem umfang. das ist sehr realpolitisch. ich kann niemanden zwingen so zu leben wie ich es gerne möchte. aber ich kann zeigen, dass es möglich ist. revolution beginnt im kopf und wird dann in die realität getragen. was erwartest du von mir? dass ich alle menschen führe und ihnen meine theorie reinprügle? sorry ich bin kein kommunist

  • @Bloodsein du sprichst von unabhängigkeit und einkommen. das ist ein gegensatz. ich kann noch so viel geld haben und bin trotzdem nicht unabhängig. ich bin dann vom geld abhängig und davon wie viel es wert ist. ob es überhaupt was wert ist oder ob es eine riesige inflation gibt.

    ich will unabhängig sein in dem sinne, dass ich alles was ich brauche von quellen bekomme denen ich vertraue. also natur, eigene arbeit, andere kollektive in meinem netzwerk

  • @6ch6ris6 Klar will heute keiner mehr Proletarier sein. Die Rente ist weg, die Rechte sind weg, Gewerkschaften sind doof, die meisten Jobs werden mies bezahlt und die Fixkosten werden regelmäßig jedes Quartal ein wenig höher.

    Naja da ich davon ausgehe das du mal unabhängig sein willst, dazu brauchst du in dieser Welt eine Art von Einkommen. Abhängigkeit vom Staat ist in einem Unrechtssystem auch legitim aber für einen selbst nicht wünschenswert.

  • @6ch6ris6 Etwas völlig neues aufzubauen löst nicht die Probleme von heute. Außerdem lassen Theorien und Systeme die vielleicht 100 Jahre dauern um zu errichten niemanden schmackhaft machen.

    Quasi willst du sagen, dass du derzeit keine realpolitischen Konzepte hast, sondern nur die Idee einer vollständingen Systemveränderung die nicht nur abwegig in Anbetracht der aktuellen Lage wäre, sondern noch so kompliziert das es die meisten gar nicht begreifen.

  • @Bloodsein ich will gar kein proletarier sein. ich will so wenig arbeiten wie möglich. arbeit ist für den menschen da und nicht umgekehrt. wir leben in einer totalen arbeitsverherrlichung. was ist denn so toll daran? selbst von anderen "politischen" leuten muss ich mir sagen lassen: "geh ma arbeiten". nein. wieso sollte ich? ich arbeite an den dingen, die mir gefallen. aber nicht für irgendeinen boss, um irgendeinen scheiß lohn zu bekommen. proletariat am arsch! :P

  • @Bloodsein es ist auch schwer vorzustellen. aber es soll ja auch nicht von heute auf morgen passieren. die soziale revolution wird wahrscheinlich hunderte von jahren dauern. von generation zu generation näher zur utopie.

    ziel ist es nicht das bestehende zu verbessern sondern etwas völlig neues aufzubauen. also muss man diese theorie auch nicht auf die derzeitige real-wirtschaft projezieren.

  • @6ch6ris6 Ich benutze den Begriff Anarchie hierbei sehr frei.

  • @6ch6ris6

    Ich kann mir zwar eine theoretische Anarchie vorzustellen, aber ich keine Vorstellung davon wie man solche Konzepte auf die derzeitige Real-Wirtschaft beziehen soll.

    Eine solche Systemveränderung lässt sich wirtschaftlich bei der fortgeschrittenen Globalisierung von einem Land aus gar nicht realisieren und einen Aufstand der Proletarier aller Länder auch noch für die Anarchie wird es sicherlich nicht geben schon gar nicht bei einem so entpolitisierten Volk.

  • @6ch6ris6 ich meine übrigens keine zwangskollektive wie staaten. ich meine kleine, freiwillige kollektive in denen die menschen zusammen leben. wenn die kollektive zu groß sind besteht die gefahr, dass die menschen nur "repräsentiert" werden. so wie in dieser demokratie. dadurch werden früher oder später aber falsche entscheidungen getroffen und die menschen geben ihre eigene verantwortung ab.

  • @Bloodsein tauschhandel ist weder mit noch ohne geld gut. solidarökonomie sollte das ziel sein. jeder nimmt sich das was er braucht. es gibt keinen handel. die einzelnen kollektive müssen sich absprechen was sie brauchen.

    du wirst es dir nur schwer vorstellen können, da wir in einem ganz anderen system aufgewachsen sind. von klein auf wurde uns gelehrt, dass das bestehende richtig und die einzige möglichkeit sei. dem ist aber nicht so.

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